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Von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Revolution und der Absetzung der Wittelsbacher 1918 ist die Münchner Residenz die wichtigste Regierungszentrale und das Herz Bayerns gewesen. Die zahlreichen Geschichten, welche dieser besondere Schauplatz bisher erlebt hat, werden in dieser besonderen Kategorie von unserem Kurator Dr. Christian Quaeitzsch mit einer guten Portion Humor erzählt!

Keine fliegenden Teppiche, aber solche, auf die man fliegt: Die Otto-von-Wittelsbach-Tapisserien

Otto hat es eilig: Im goldverzierten Harnisch, den Federhelm auf dem Kopf und die Fahne keck geschultert, ist er auf dem Weg in die Zukunft: Die entfaltet sich in diesem Fall im Hintergrund in Gestalt klettergewandter Krieger, die waghalsig auf senkrecht an einer steilen Felswand lehnenden Sturmleitern emporklimmen. Dargestellt ist ein für das Herrscherhaus der Wittelsbacher entscheidender historischer Moment, die Eroberung der Veroneser Klause im September 1155:

Es werde Licht – Neuer Glanz in alten Zimmern

Häufigeren Besuchern der Residenz wird es vielleicht schon aufgefallen sein, dass sich seit diesem Jahr in zahlreichen Bereichen des Museums etwas geändert hat: Vor allem in den barocken Prunkräumen aus dem frühen 17. Jahrhundert, den sogenannten Stein – und Trierzimmern, die sich im Osten und Westen um den Kaiserhof gruppieren, ist es deutlich heller geworden.

Besinnlich ist das nicht – Winterdarstellungen in der Residenz, Teil 1

Für unser Museum neigt sich ein ereignisreiches, mitunter turbulentes Jahr seinem Ende entgegen: Wir konnten die Wiedereröffnung der Grünen Galerie feiern und viele Tausend Besucher während der Residenzwoche empfangen. Es galt die neue Präsentation der vergoldeten Bronzen zu organisieren und auch sonst ist uns mit Restaurierungen, Führungen und sonstigen Veranstaltungen kaum langweilig geworden. Schließlich rummelt, silberglöckchenklingelt und duftet noch das alljährliche Weihnachtsdorf im ehrwürdigen Geviert des Kaiserhofs.