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Ein Rennschlitten braust vor – Max Emanuels Faschingsgefährt eröffnet die Museo-Blog-Parade 2012

Kaum ist der Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012 im Netz verhallt, schon drängt sich jemand vor, der unbedingt im Defilee an erster Stelle stehen möchte. Wer ist dieser Sprinter, der nicht warten mag. Liebe LeserInnen unseres Blogs, Sie ahnen es bereits! Es kann sich um niemand anders handeln, als um jenen Rennschlitten, der Ihnen am Freitag letzter Woche die Faschingsfreuden in der Residenz im Jahre 1684 plastisch vor Augen führte: das prachtvolle Karnevalsgefährt von Kurfürst Max Emanuel, das die Bayerische Schlösserverwaltung zur Zeit anlässlich des 350. Geburtstagsjubiläums seines berühmten Auftraggebers aufwändig restauriert, wird ab 11. Juli dieses Jahres als Geburtstagsgeschenk für den Kurfürsten im Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg in neuem Glanz erstrahlen.  

Aufruf zur MUSEO-Blog-Parade 2012: Was ist Euer herausragendes Thema für 2012?

Aufrufen haftet häufig das Etikett des Revolutionären an. In letzter Zeit erlebten wir dazu recht viel – Ernstes, Bewegendes und auch Närrisches. Mit alledem hat unser Aufruf jedoch recht wenig zu tun. Auch unterscheidet er sich von unserer bisherigen Berichterstattung. Der Blick soll einmalig erweitert werden. Wir wollen Kunst- und Kulturinteressierten einen facettenreichen Einblick in den Museumsalltag – auch außerhalb des Residenzmuseums – bieten. Deshalb rufen wir heute zur MUSEO-Blog-Parade 2012 auf. Sie findet erstmals statt und richtet sich an unsere Fachkollegen aus anderen Museen und Kultureinrichtungen. Macht mit! Entwerft mit uns ein Kaleidoskop kultureller Vielfalt. Darin soll sich unsere tatsächliche Arbeit widerspiegeln – seid „Appetitmacher auf Kultur“!

Oktober(Kunst-)Fest: Die Residenzwoche 2011 und die Neueröffnung der Grünen Galerie

113 Führungen in einer Woche – jetzt den Überblick behalten Vom 8. bis 16. Oktober 2011 findet die 9. Residenzwoche statt – für eine gute Woche steigt das spätsommerliche Besucheraufkommen im Schloss nochmals rasant an. Neben viel Enthusiasmus und Freude über das Besucherinteresse bringen diese Tage auch jede Menge an organisatorischem Aufwand und Herausforderungen der eigenen logistischen Brillanz: Gilt es doch zu vermeiden, dass sich zur Mittagszeit fünf Gruppen gleichzeitig in drei Sprachen vor den Kurfürstenzimmern die Klinke in die Hand geben.