Alle Artikel in: Hinter den Kulissen

 

Hier möchten wir einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Schlösserverwaltung ermöglichen: Was haben heutige Kastellane in einem Schloss zu tun, an was arbeiten unsere Restauratoren und was machen eigentlich unsere Gärtner im Winter? Wir möchten Euch die unentdeckten Seiten der Bayerischen Schlösserverwaltung zeigen und unsere Objekte auf diese Art auch außerhalb der Öffnungszeiten für Euch zugänglich machen.

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Ein gutes Bild bildet… Das Restaurierungszentrum auf Instagram

Instagram? Im Kollegenkreis des Restaurierungzentrums (RZ) war nicht jeder davon überzeugt, dass es sinnvoll sein könnte, sich an den Social-Media-Aktivitäten der Schlösserverwaltung zu beteiligen. Als Restauratorin in diesem Arbeitsbereich interessiert mich die Vermittlung unseres Wissens an Laien aber schon lange, digitale Medien „liegen“ mir auch – also ergriff ich sehr gerne diese Möglichkeit zu posten.

Prunner Codex Buchmalerei

Zur Herstellung des Prunner Codex – Die Farben der Nibelungen (Teil 2)

In einem ersten Beitrag konntet Ihr bereits nachlesen wie unsere Papierrestauratoren den Einband des wertvollen Prunner Codex in aufwendiger Handarbeit rekonstruiert haben. Heute geht es weiter mit Buchmalerei. Restaurator Jan Braun beschreibt, welche Untersuchungen und Schritte notwendig waren, um ein Faksimile der ersten Doppelseite des berühmten mittelalterlichen Werks anzufertigen.

Dachau Hofgarten_Achse vom Laubengang zum Hofgärtnerhaus

Ordnung und Strenge im Hofgarten Dachau – Ein Blick auf den korrigierten Wegeverlauf im Obstgarten

Von Manfred Stephan Die Entstehung des Hofgartens in Dachau Der Hofgarten Dachau kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ab 1558 ließ der Wittelsbacher Herzog Wilhelm V. die alte baufällige Burg auf dem sogenannten Kayberg in Dachau von Grund auf erneuern. Es entstand ein mächtiges vierflügeliges Renaissanceschloss.

Ansbach Hofgarten_Parterre

Im Zeitraffer: Die Sommerbepflanzung im Ansbacher Hofgarten

Von Katharina Brauch Von „A“ wie Artischocke bis „Z“ wie Ziertabak – Ein Film zeigt im Zeitraffer die Sommerbepflanzung des Orangerie-Parterres in Ansbach Den Pflanzen beim Wachsen zuschauen? Naja, fast. Die Kamera hat unseren Gärtnern der Residenz Ansbach einen Tag lang vom Dach der Orangerie aus bei einer Pflanzaktion zugeschaut. Das muntere Treiben könnt Ihr in unserem Film verfolgen. Aber keine Angst: Der Film zeigt den Arbeitstag der fleißigen Kolleginnen und Kollegen im Zeitraffer.

Pelludat Reinigen Fortbildung (2)

„Alles Picobello“ – mit der Restauratorin auf zum Frühjahrsputz, Teil 2

In unserem letzten Beitrag der Serie „Frühjahrsputz“ berichtete unser Kastellan Alexander Just davon, wie er die Ansbacher Residenz für die Saison herausputzt. Das Knowhow dazu lernen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Schlössern bei den Kollegen aus dem Restaurierungszentrum der Bayerischen Schlösserverwaltung. Restauratorin Inga Pelludat bildete gemeinsam mit einigen Kollegen auch in diesem Winter unsere Kastellane zum Thema fort. Wir schauten ihr dabei über die Schulter. Bei der Schulung „Alles Picobello. Pflege und Handhabung von Kunst und Kulturgut“ gab es nicht nur das passende theoretische Rüstzeug. Auch in praktischen Übungen vertieften unsere Kastellane ihre Kenntnisse.    

Ansbach Residenz

Kammerjäger auf Geisterjagd in den Ansbacher Prunkräumen? Frühjahrsputz Teil 1

von Alexander Just, Kastellan der Residenz Ansbach In den markgräflichen Appartements der Ansbacher Residenz begegnet man derzeit häufig einer Gestalt, die so gar nicht zum feinen Rokoko-lnterieur und den allgegenwärtigen Markgrafen von Brandenburg-Ansbach passt. „Haben Sie hier eine lnsektenplage?“ oder ,,Gehört der zu den Ghostbusters?“ so in etwa sind die Reaktionen auf den Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach, der mit einer sonderbaren Apparatur auf dem Rücken und einer Staubschutzmaske auf der Leiter steht. Ghostbuster in der Residenz? Tatsächlich haben wir weder Probleme mit Schadinsekten, noch mussten wir die Hilfe der Geisterjäger aus der 80er-Jahre-Komödie in Anspruch nehmen. Bei dem merkwürdigen Gerät handelt es sich schlicht und einfach um einen Rückenstaubbsauger. Den haben wir hier noch nicht allzu lange. Mit ihm sind nun Bereiche erreichbar, an die vorher nur schwer heranzukommen war. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich so manche graue Linie, die man bisher gutgläubig für einen Schattenwurf hielt, als Staubschicht, die seit gefühlten 250 Jahren auf entlegenen Gesimsen liegt und sich erfolgreich vor Besuchern und Staubwedeln verbergen konnte – bis jetzt. In Räumen, die …