Alle Artikel in: Hinter den Kulissen

 

Hier möchten wir einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Schlösserverwaltung ermöglichen: Was haben heutige Kastellane in einem Schloss zu tun, an was arbeiten unsere Restauratoren und was machen eigentlich unsere Gärtner im Winter? Wir möchten Euch die unentdeckten Seiten der Bayerischen Schlösserverwaltung zeigen und unsere Objekte auf diese Art auch außerhalb der Öffnungszeiten für Euch zugänglich machen.

Impressionen aus dem Fotoarchiv

Das Fotoarchiv als Speicher unseres kulturellen Gedächtnisses

Wenn ich erzähle, dass ich in einem Fotoarchiv arbeite, dann ist die Reaktion meines Gegenübers meist etwas verhalten – „ah, ja … das ist bestimmt interessant.“ Wer an ein Archiv denkt, sieht vermutlich vor seinem inneren Auge einen dunklen Raum, drehbare Regale, Schubladen mit Kartons und Kuverts und Menschen mit weißen Handschuhen, die vorsichtig in irgendetwas blättern.

pelargonienausstellung nymphenburg

Von royaler Sammelleidenschaft zur Pflanzenausstellung

Von Lisa Caroline Heun Die Nymphenburger Pelargoniensammlung Mit Beginn der Renaissance entwickelte sich ein stetiges Interesse am Sammeln alles Exotischen, welches sich auch auf die Gartenkunst und die Ausstattung der herrschaftlichen Gärten erstreckte. Viele einflussreiche Herrschaftshäuser unterhielten Sammlungen seltener Pflanzen, die gute botanische und gärtnerische Kenntnisse voraussetzten.

Kostümbuch Erde Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

Vom Buch auf die Bühne: Die Rekonstruktion zweier barocker Festkostüme

Von Cordula Mauß & Dorothea Nicolai Was wäre das barocke Theater ohne seine Kostüme? Und nicht nur das Theater: Ohne Verkleidungen ging in der barocken Hofkultur wenig: Ob Maskenbälle, Reiterspiele oder eben Theateraufführungen – kaum eine höfische Festlichkeit kam ohne Kostüme aus. Die Markgrafen von Bayreuth bildeten hier keine Ausnahme.

benno gelbe treppe bildhauer residenz münchen

Gerechtigkeit und Beharrlichkeit für die Gelbe Treppe! – Teil 2

Im ersten Teil unserer kleinen Serie haben wir über das Projekt „Gelbe Treppe“ in der Residenz München berichtet.  Die ersten Schritte auf dem Weg zur Neuschöpfung der beiden Karyatiden, die das Portal am Ende der Treppe tragen, zeigten wir als Slideshow. Das Modell einer der Skulpturen im Maßstab 1:3 war entstanden. Nun gilt es, diesen Entwurf auf die Originalgröße der künftigen Abgüsse zu übertragen. Der Ablauf ist ähnlich – hier wollen wir anhand von Fotos die wesentlichen Arbeitsschritte erklären: Zunächst war am Ort der künftigen Präsentation, auf dem oberen Absatz der „Gelben Treppe“, eine „Interimswerkstatt“ eingerichtet worden. Ein Blick hinter die Kulissen Aufgeklatscht! Klenzes Entwürfe und alte Fotos vom zerstörten Original stets im Auge nähert sich der Bildhauer Schritt für Schritt der perfekten Form an.   Wunderschön sieht die Gerechtigkeit hier schon aus. Warum sie auf dem Weg zum fertigen Gipsabguss wieder zerstört wird, zeigen wir in Teil 3 unserer Serie. Alle Arbeitsschritte rund ums Abgießen werden wir mit der Videokamera verfolgen. Seid gespannt!  

karyatiden residenz münchen

Gerechtigkeit und Beharrlichkeit für die Gelbe Treppe! – Teil 1

Was sich auf den ersten Blick liest wie die Parole aus einer politischen Streitschrift, beschreibt in Wahrheit die anspruchsvolle Aufgabe, die unserem Bildhauer Benno Ortner übertragen wurde: Es handelt sich um die Neuschöpfung zweier verlorener Gipsskulpturen nach alten Vorbildern, ausgeführt und erzählt in drei Etappen.

die3vom RZ

Ein gutes Bild bildet… Das Restaurierungszentrum auf Instagram

Instagram? Im Kollegenkreis des Restaurierungzentrums (RZ) war nicht jeder davon überzeugt, dass es sinnvoll sein könnte, sich an den Social-Media-Aktivitäten der Schlösserverwaltung zu beteiligen. Als Restauratorin in diesem Arbeitsbereich interessiert mich die Vermittlung unseres Wissens an Laien aber schon lange, digitale Medien „liegen“ mir auch – also ergriff ich sehr gerne diese Möglichkeit zu posten.

Prunner Codex Buchmalerei

Zur Herstellung des Prunner Codex – Die Farben der Nibelungen (Teil 2)

In einem ersten Beitrag konntet Ihr bereits nachlesen wie unsere Papierrestauratoren den Einband des wertvollen Prunner Codex in aufwendiger Handarbeit rekonstruiert haben. Heute geht es weiter mit Buchmalerei. Restaurator Jan Braun beschreibt, welche Untersuchungen und Schritte notwendig waren, um ein Faksimile der ersten Doppelseite des berühmten mittelalterlichen Werks anzufertigen.