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Eingang Magdalenenklause

Tief verborgen: Die Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark

Eigentlich ist es ganz einfach. Man geht durch den Haupteingang in den Nymphenburger Schlosspark, geradeaus am großen Parterre mit Fontaine vorbei und am Bassin des Mittelkanals rechts über die Brücke. Wendet man sich dann erneut nach rechts und geht immer geradeaus in den Landschaftspark hinein, sieht man bald die Umrisse eines Gebäudes zwischen den Bäumen hervorblitzen: Die Magdalenenklause. Doch obwohl der Weg zu ihr so einfach erscheint, musste ich so manches Mal meine Suche nach ihr abbrechen, sie erschien nahezu von den Bäumen verschluckt. Hat das letzte Hinweisschild nicht in diese Richtung gedeutet? Dann müsste ich doch schon längst da sein! Die Behausung eines Eremiten Tief verborgen ist sie, die Klause. Und das ist kein Zufall, denn sie wurde zwischen 1725 und 1728 von Joseph Effner als Behausung für einen Eremiten erbaut, weshalb sie in einem „verwilderten“ Teil des Parks steht. Dabei gleicht das Gebäude einer Ruine: Die Ziegelwände tragen zahlreiche Risse und der Putz scheint zu bröckeln. Doch ist die Magdalenenklause keinesfalls dem Verfall nahe, denn ihr Aussehen war bereits bei Ihrer Erbauung so …

Johann Heckler (1883-1973) – Aus dem Leben eines königlichen Hof-Vorreiters

Im Marstallmuseum (Schloss Nymphenburg) gibt es ganz aktuell einen neu gestalteten Raum zum Münchner Hof-Marstall. Was ist ein Marstall und wer arbeitete dort? Diese und viele weitere Fragen werden dort beantwortet. Ein Album mit Familienfotos zum Blättern und eine Hörstation berichten vom Leben Johann (Hans) Hecklers. Er war einer der letzten Hof-Bediensteten des Münchner Marstalls. In der Hörstation erzählt seine Enkelin aus den Erinnerungen ihres Vaters und Großvaters. Im folgenden Beitrag unserer Referentin für das Marstallmuseum könnt Ihr vorab schon einmal reinhören!

Rosengarten Neue Residenz Bamberg

Gartengottheiten im Museum

Nach langen Wochen der Zurückhaltung und Vorsicht, die die Besucherinnen und Besucher der Bayerischen Schlösserverwaltung vor allem in den prachtvollen Gartenanlagen der jeweiligen Schlösser verbracht haben, ist der Gang ins Museum nun seit Kurzem wieder erlaubt. Wie sich in Bamberg Garten und Museum Hand in Hand genießen lassen, erklärt Museumsreferent Sebastian Karnatz. 

Die digitale Residenz. Nach den Fürstbischöfen

Digital und analog durch die Krise

Veranstaltungsplanungen, Sonderführungsprogramm, Zeitpläne – irgendwie ist in diesem für die Neue Residenz Bamberg so wichtigen Jahr 2020 alles anders, als wir es ursprünglich gedacht und geplant haben. Deswegen aus aktuellem Anlass kurz vor der Wiedereröffnung für unsere Besucherinnen und Besucher eine kleine digitale und analoge Wasserstandsmeldung aus dem Herzen des Bamberger Welterbes.

Mops Gemälde Siegfried

„Who Let The Dogs Out?“ – Ein BloggerWalk durch die Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum #BNMArtDogs

Am 7. Februar 2020 lud das Bayerische Nationalmuseum zu einem BloggerWalk durch die aktuelle Sonderausstellung „Treue Freunde – Hunde und Menschen“ ein. Auch wir durften dabei sein: In einer exklusiven Führung wurden einer Gruppe von Bloggern verschiedene Highlights von den insgesamt 220 ausgestellten Objekten vorgestellt. Es gab viel zu sehen: Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien, Porzellane, Arbeiten aus Silber und Elfenbein sowie Zeugnisse der Alltagskultur. So unterschiedlich die Objekte waren, so hatten sie doch eines gemeinsam: Hunde, Hunde und noch mehr Hunde.

jagdbuch cadolzburg ausstellung

Weidmannsheil und Weidmannsdank! Von der fürstlichen Jagd im Spätmittelalter und der neuen Sonderausstellung auf der Cadolzburg

Von Barbara Stockmann M.A., Museumspädagogin „Hatz und Hund, Spruch und Prunst. Fürstliche Jagd im späten Mittelalter“ – so betitelt sich die neue Sonderausstellung auf der Cadolzburg, die seit dem 12.10.2019 zu sehen ist. Fürstlich eröffnet wurde sie allemal – als abschließender Programmpunkt des ersten Hohenzollerntages auf der Cadolzburg zog es die Besucher zum Thema „Tierisch was los“ auch am Abend in die Burg.