Mission accomplished: Eine Zollern-Fürstin als Akteurin zwischen Reich und Rom
Barbara von Brandenburg (1422–1481) ist unter den Zollernfrauen des 15. Jahrhunderts eine bekannte Erscheinung, allein schon dank der berühmten Darstellung von Andrea Mantegna im Palazzo Ducale in Mantua: eine Matrone mit Schleier neben dem Markgrafen Ludovico Gonzaga, ihrem Mann, und inmitten einer Schar Kinder. Dass sie dort so selbstverständlich und großformatig als Mittelpunkt dieses adligen „Hauses“ inszeniert wurde, ist kein Zufall. Ihre Ehe gilt als Beispiel einer äußerst geglückten dynastischen Verbindung. Und Barbara war es, die aktiv als Scharnierfigur und besonders WIRKSAM die Achse ihrer familiären Kontakte mit der Kurie ausbaute – damals einer höchst wichtigen Instanz.










