Alle Artikel in: Tipps und Aktuelles

jagdbuch cadolzburg ausstellung

Weidmannsheil und Weidmannsdank! Von der fürstlichen Jagd im Spätmittelalter und der neuen Sonderausstellung auf der Cadolzburg

Von Barbara Stockmann M.A., Museumspädagogin „Hatz und Hund, Spruch und Prunst. Fürstliche Jagd im späten Mittelalter“ – so betitelt sich die neue Sonderausstellung auf der Cadolzburg, die seit dem 12.10.2019 zu sehen ist. Fürstlich eröffnet wurde sie allemal – als abschließender Programmpunkt des ersten Hohenzollerntages auf der Cadolzburg zog es die Besucher zum Thema „Tierisch was los“ auch am Abend in die Burg.

Ansbacher Seufzerallee

Zum Tag der Allee ein Blick in die frisch sanierte Ansbacher Seufzerallee

Von Stefan Wallerius Pünktlich zum Tag der Allee, der traditionell am 20. Oktober gefeiert wird, haben wir die Sanierung der Seufzerallee im Ansbacher Hofgarten abgeschlossen. Die Ansbacher Seufzerallee – ein Blick zurück Die Seufzerallee geht zurück auf die Neugestaltung des Hofgartens 1724. Nachdem durch den nassen Standort und starke Sturmschäden die alte Allee in den 1930er Jahren gefällt werden musste, wurde sie in den 1980er Jahren wieder neu angepflanzt. Allerdings wurden die vier Baumreihen viel enger gepflanzt, als in der historischen Allee. Das ist jetzt auch schon wieder fast 40 Jahre her und seitdem sind die Bäume kräftig gewachsen. Dabei sind sie immer näher zusammengewachsen, sodass sie sich mittlerweile zu stark Konkurrenz gemacht haben. Dadurch haben sich viele Baumkronen sehr schlecht entwickelt, es kam zu Stammrissen und Kümmerwuchs in der Krone. In den vergangenen Jahren mussten immer wieder Bäume gefällt werden, wodurch die Allee mehr und mehr ihre Form verloren hat. Also was tun, um langfristig die Allee zu erhalten? Nach langer Forschungsarbeit über die Entwicklungsgeschichte der Allee und genauer Bewertung des Zustands der einzelnen …

Hohenzollernwoche Cadolzburg

Die Hohenzollern in Bayern – Geschichte verortet

Zugegeben, sie ist wirklich groß und eindrucksvoll, die altehrwürdige Cadolzburg bei Nürnberg. Und ihre Hohenzollernvergangenheit kommt seit 2017 im neuen Museum dort auch richtig zur Geltung. Aber Cadolzburg ist ja bei Weitem nicht der einzige Ort, der über Jahrhunderte sehr stark von diesem bedeutenden Herrschergeschlecht geprägt wurde, auch wenn er eine Art Motor- und Scharnierfunktion für diese dynastische Karriere hatte.

Eboli Pferdeportät Pfeiffer

Königliche Wanderungen – Der Herzogstand und die Vorderriß

Vom Allgäu aus richten wir den Blick nun wieder nach Osten, gehen von der Pöllat weg, hin zu Loisach und Isar, werfen den Blick statt auf den Alpsee auf den Kochelsee. Im Vergleich zu den bekannteren Reisezielen von Maximilian II. und Ludwig II., Hohenschwangau und der Gegend um Schloss Linderhof, werden der Herzogstand und die Vorderriß heute nicht umgehend mit den Wittelsbachern in Verbindung gebracht. Dabei hielten sich sowohl König Maximilian II., als auch sein Sohn, Ludwig, sehr gerne an diesen Orten auf.

Badenburg_Nymphenburg_Herbst

Faszination Herbst – ein Streifzug durch Bayerns Schlösser & Gärten

Ihr verbindet Farbenpracht nur mit Frühling und Sommer? Hoffentlich nicht! Denn der Herbst färbt die Natur ebenso in wunderschöne Farben. Aber nicht nur das – auch in herrschaftlichen Räumen finden wir die Allegorie des Herbstes immer wieder. Kommt also mit auf eine weitere Reise durch die bayerische Schlösserlandschaft, auf der Suche nach Spuren des Herbstes.

Anlagenvorschrift Schlösserverwaltung

DO and DON’T – Richtiges Verhalten im Gartendenkmal

Am Eingang unserer schönen Parkanlagen wird man als Besucher zunächst mit einer ganzen Reihe von Regeln in der Anlageordnung konfrontiert. Insbesondere in stark frequentierten Parkanlagen wie dem Englischen Garten in München stellt die Nicht-Einhaltung dieser Gebote allerdings ein enormes Problem für die Schlösser- und Gartenverwaltung dar.

Zum 150. Jubiläum der Grundsteinlegung Neuschwansteins eine Sonderausstellung: „Neuschwanstein neu entdeckt / recently discovered“

In diesem Jahr feiert das Traumschloss König Ludwigs II. (1845‒1886) ein rundes Jubiläum: Am 5. September 1869 kam es zur Grundsteinlegung der „Neuen Burg“, die somit in diesem Jahr 150 Jahre alt wird. Zu diesem Anlass wird im Schloss am 6. September 2019 die erste Ausstellung überhaupt eröffnet. In der zweimonatigen Sonderausstellung sind bisher größtenteils unveröffentlichte Entwürfe zu Bau und Ausstattung Neuschwansteins zu sehen.

Blick in die Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

„Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ – Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

Ein Gastbeitrag des Historischen Museums Bayreuth // Vor 300 Jahren wurde das Alte Schloss in der Eremitage mit einem großen Fest eingeweiht. Passend dazu lädt das Historische Museum Bayreuth unter dem Titel „Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ zu einer Sonderausstellung ein. Das Jubiläum bietet einen passenden Anlass, um sich mit der vielseitigen Geschichte der Parkanlage zu befassen. Ein ganz besonderes Stück der Ausstellung ist ein Modell der Orangerie – heute als Neues Schloss in der Eremitage bekannt – aus der berühmten Pianofortefabrik Steingraeber in Bayreuth. Die Geschichte beginnt in den 1850er Jahren Genauer im Jahr 1852 als der gebürtige Thüringer Eduard Steingraeber, der aus einer bekannten Cembalo- und Instrumentenbauerfamilie stammt, eine Pianofortefabrik in Bayreuth gründet, die sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur größten Bayerischen Klavierfabrik entwickelt. 1872 bezieht Richard Wagner mit seiner Familie ein Haus in direkter Nachbarschaft zur Firma Steingraeber, die ab 1876 regelmäßig die Bayreuther Festspiele beliefert. Im Jahr 1888 baut George Steingraeber, der älteste Sohn von Eduard Steingraeber, ein Modell des Festspielhauses, das sich heute im Richard …

Bayreuth, Eremitage, Altes Schloss, Japanisches Kabinett, Lacktafel (Detail) an der östlichen Wand, R. 4

Der Garten im Haus: Gartenzimmer der Eremitage Bayreuth

Am 15. August 1719 feierte Markgraf Georg Wilhelm die Einweihung seiner Eremitage mit einem Fest, an dem auch die Bevölkerung teilnahm. Dieses Kirchweihfest mit Krämerbuden, Schenken, Garküchen, einem Tanzplatz und einem „Maienbaum“ wurde in der Folgezeit jährlich wiederholt. Für den Hofstaat stand eine eigene „Lusthütte“ zur Verfügung. Dieses 300-jährige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, in diesem Sommer etwas ausführlicher über die Eremitage zu berichten.