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Außenansicht Inseldom

Zur Geschichte & baulichen Erschließung des ehemaligen Inseldoms auf Herrenchiemsee

Zur Baugeschichte der Kirche Der auf einem Hochpunkt der Herreninsel gelegene Inseldom war bis zu seiner Profanierung im Jahre 1807 nicht nur die Kirche der ältesten Klosteranlage Bayerns (gegründet vor 629), sondern seit 1216 zusätzlich auch Kathedrale und Sitz des neu gegründeten Bistums Chiemsee. Nach mehreren Vorgängerkirchen und Umbauphasen in karolingischer, romanischer und gotischer Zeit wurde der Dom im 17. Jahrhundert im Stil des Frühbarocks weitgehend neu gebaut. Unter der Leitung von Lorenzo Sciascia entstand zwischen 1676 und 1679 eine reich stuckierte und ausgemalte Wandpfeilerkirche mit Seitenkapellen und darüber liegenden Emporen. Brutaler Umbau zur Insel-Brauerei im 19. Jahrhundert Anfang des 19. Jahrhunderts wurden im Zuge der Säkularisation Kloster und Insel verkauft, der ehemalige Inseldom nachfolgend in eine Brauerei umgebaut. Dafür wurden die Kirchtürme bis unter die Dachhaut abgetragen, der Chor im Osten wurde abgebrochen. Im verbliebenen Langhaus richtete man das Sudhaus mit zwei Kesseln ein, den Weichraum, Malztennen, Darre, Lagerräume und Bierkeller. Zahlreiche Zwischenwände und Zwischendecken wurden eingezogen und eine große Zahl Durchbrüche ins Mauerwerk geschlagen. Die Umbaumaßnahmen wurden ohne Rücksicht auf die historische Bausubstanz …

Pumpwerk Johannisbrunnhaus

Instandhaltung des Pumpwerks im Johannisbrunnhaus des Nymphenburger Schlosses

Wie jedes Jahr zu Ostern wird zur Freude zahlreicher Besucher die vier Meter hohe Fontäne im Ehrenhof von Schloss Nymphenburg den Anblick der imposanten Sommerresidenz der Wittelsbacher komplettieren. Dass dieses nicht selbstverständlich ist, wissen die Mitarbeiter des Restaurierungszentrums der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Wilhelmine-Anna-Gasteiger-Maria-Sibylla-Merian

#femaleheritage – In Erinnerung an drei außergewöhnliche Frauen

Im Rahmen der Blogparade „Frauen und Erinnerungskultur“ #femaleheritage der Monacensia im Hildebrandhaus wollen euch unsere drei Volontärinnen Anika Koller, Annika Speth und Susanne Eichinger heute drei außergewöhnliche weibliche Persönlichkeiten vorstellen, die mit den Objekten der Bayerischen Schlösserverwaltung in Verbindung stehen und unterschiedlicher nicht sein könnten…

Sammlungsreferent Markus Rodenberg im Möbeldepot_Foto Fränkisches Freilandmuseum_Lisa Baluschek

Unterwegs mit … Sammlungsreferent Markus Rodenberg vom Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Beim Anblick der Burg Cadolzburg ist es heute kaum vorstellbar, dass Holz das meistverwendete Baumaterial war. Ob Wehrgänge, Gerüste, Decken, Türen oder Wurfgeschütze – alles wurde aus Holz gefertigt. Doch wie wurde das Material bearbeitet? Für die Sonderausstellung »Mehr als Stein. Holz im mittelalterlichen Burgbau« haben wir verschiedene Werkzeuge für die Holzbearbeitung vom Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim als Leihgabe bekommen. Im Interview mit dem dort zuständigen Teamleiter für Wissenschaft und Sammlung Markus Rodenberg wagen wir einen Blick in ein anderes Museum und haben nachgefragt, wie sein Arbeitsalltag ausschaut, welche besonderen Objekte Euch in Cadolzburg erwarten und was seine Lieblingsstücke in der Sammlung sind.

Residenz Bamberg Audienzzimmer (Foto FM)

Ein Appartement für den Fürstbischof

Im Jahr 2012, also vor acht Jahren, begann die größte Instandsetzungsmaßnahme an der Neuen Residenz Bamberg seit den Zeiten des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn, die neben einer vollständigen Dach- und Fassadensanierung auch die grundlegende Restaurierung des größten Prunkappartements, des sog. Fürstbischöflichen Appartements, umfasste. Am 1. Oktober 2020, also gut acht Jahre später, wurde die sanierte Residenz der Öffentlichkeit präsentiert.

vase eremitage schlange

Wertvoller Gartenfund – Steinvase kehrt in die Eremitage zurück

Der Bayerischen Schlösserverwaltung gelang es im Frühling 2020 eine barocke Sandsteinvase für die Eremitage anzukaufen. Die ca. 195 cm hohe und rund 1 Tonne schwere Gartenvase ist Teil eines Ensembles, das vor 270 Jahren für die Eremitage in Auftrag gegeben wurde. Frisch restauriert reiht sich die Neuanschaffung seit dieser Woche in die Reihe der 5 erhaltenen Originalvasen ein.

Pompejanum Main Radweg

Aschaffenburg: Stadt, Land, Fluss, Genuss

Als Touristikerin und Mitarbeiterin im Tourismusmarketing der Bayerischen Schlösserverwaltung liegt es mir wohl im Blut, ständig neue Ziele und Gegenden zu entdecken. Von Berufswegen her stelle ich mir dabei immer wieder die Frage, mit welchen Aktivitäten man den Besuch unserer Sehenswürdigkeiten – der natürlich ein MUSS für jedes gute Reiseprogramm ist – kombinieren kann. Was gibt es im Umfeld Schönes zu erleben und wie kann man den Besuch unserer Schlösser, Gärten und Seen noch einmaliger und unvergesslicher gestalten?