Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kurfürst Max Emanuel

Eingang Magdalenenklause

Tief verborgen: Die Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark

Eigentlich ist es ganz einfach. Man geht durch den Haupteingang in den Nymphenburger Schlosspark, geradeaus am großen Parterre mit Fontaine vorbei und am Bassin des Mittelkanals rechts über die Brücke. Wendet man sich dann erneut nach rechts und geht immer geradeaus in den Landschaftspark hinein, sieht man bald die Umrisse eines Gebäudes zwischen den Bäumen hervorblitzen: Die Magdalenenklause. Doch obwohl der Weg zu ihr so einfach erscheint, musste ich so manches Mal meine Suche nach ihr abbrechen, sie erschien nahezu von den Bäumen verschluckt. Hat das letzte Hinweisschild nicht in diese Richtung gedeutet? Dann müsste ich doch schon längst da sein! Die Behausung eines Eremiten Tief verborgen ist sie, die Klause. Und das ist kein Zufall, denn sie wurde zwischen 1725 und 1728 von Joseph Effner als Behausung für einen Eremiten erbaut, weshalb sie in einem „verwilderten“ Teil des Parks steht. Dabei gleicht das Gebäude einer Ruine: Die Ziegelwände tragen zahlreiche Risse und der Putz scheint zu bröckeln. Doch ist die Magdalenenklause keinesfalls dem Verfall nahe, denn ihr Aussehen war bereits bei Ihrer Erbauung so …

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„Von Zeit zu Zeit seh‘ ich den Alten gern / Und hüte mich, mit ihm zu brechen“ – Vater-Sohn-Beziehungen in der Münchner Residenz

30. Juni – Himmelfahrt – Vatertag! Zeit für die Herren der Schöpfung, mit Kumpels und Bier bepacktem Bollerwagen ins sommerliche Grün zu ziehen und sich gepflegt zu unterhalten – auch das kann eine Art Himmelfahrt sein! Und höchste Zeit ist es auch für die zugehörigen Söhne, sich mal wieder bei dem Alten Herrn zu melden.

Schlossanlage Schleißheim: Lustwandeln beim „Blauen Kurfürsten“

Anfang Oktober zogen sie los: Die Teilnehmer am Tweetwalk im Schloss Schleißheim. Zeit für einen Rückblick auf eine spannende Tour, die selbst auf die Dächer und in die Kellergewölbe des gewaltigen Barockschlosses führte und im Park nicht nur herrschaftliche Alleen, sondern auch die verborgenen Obstgärten auskundschaftete: Tanja Praske berichtet in ihrem Gastbeitrag: Lustwandeln in den bayerischen Garten- und Schlossanlagen verführt zu jeder Jahreszeit. Der Tweetwalk #Lustwandeln in Schleißheim am 8. Oktober 2016 faszinierte mit geheimen und spektakulären Aussichten. Was ist ein Tweetwalk? Warum wandelten wir an einem grauen Herbsttag auf den Spuren des „Blauen Kurfürsten“? Magisch zogen uns die Barockkunst in Schloss und Park sowie der historische Obstgarten mit seinen Erzeugnissen an. Was sahen, erlebten und schmeckten wir dort? Unser Nachbericht vom Lustwandeln – ein Fest der Sinne – verrät es Ihnen.

Kurfürst Max Emanuel

Ma très chère amie… Max Emanuels große Liebe

Februar 1717: In Paris, das nach der schier endlosen Regierung Ludwigs XIV. unter der Herrschaft des genussfreudigen Regenten Philippe d’Orléans interessante Zeiten erlebt, stirbt die gleichfalls lebenslustige Agnes Françoise Le Louchier – ihrem Namen und Titel nach die Gemahlin des kurbayerischen Offiziers Franz Graf von Arco, tatsächlich aber die langjährige Geliebte und einflussreiche Hauptmätresse des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel.

Neue Garten-App: Lustwandeln durch den Nymphenburger Schlosspark

Es ist vollbracht – die App zum Nymphenburger Schlosspark ist da! Lustwandeln Sie mit ihr durch den Garten und erleben Sie den Park als Gesamtkunstwerk! Endlich halten wir die Kultur-App in den Händen, nachdem wir mehrere Monate intensiv daran gearbeitet haben. Was kann die App? Was zeichnet sie aus? Von wem stammt das Zitat: „Beim Teiche wohnt Einsamkeit, eine stille schwärmerische Ruhe…“? Und wie endet es? Das erfahren Sie fast alles im heutigen Gastbeitrag aus Nymphenburg.  

Fürstliche Spielwiese(n) aus Schildpatt und Silber – zwei Augsburger Kabinettschränke von 1680/85

Unter den zahlreichen Schätzen der Möbelkunst des 17., 18. und 19. Jahrhunderts, die in den Gemächern und Sälen der Residenz versammelt sind, sticht ein zusammengehöriges Paar hockbarocker Kabinettschränke, die heute in den sogenannten Trierzimmern aufgestellt sind, durch raffiniertes Farbenspiel und originellen Dekor heraus.  

Unser Rückblick 2012: zwischen Pomeranzenduft, essigsaurem Wasser, sächsischem Buddhapriester und Prinzregentenzeit

Heilig Abend steht vor der Tür. Die heimischen Tannenbäume werden weihnachtlich geschmückt, die Öfen laufen auf Hochtouren und die Kalorienzähler auch. Gute Vorsätze zum Jahreswechsel gibt es nun genügend. Zuvor stürzt sich aber der ein oder andere von uns noch auf den letzten Drücker ins Getümmel der Weihnachtseinkäufe, beschallt von Jingel Bells und Weihnachtsklassikern der Popmusik, bevor es dann doch hoffentlich ruhiger und besinnlicher zugeht. Auch wir befinden uns im Endspurt – Zeit also, unser Jahr 2012 Revue passieren zu lassen.