Alle Artikel mit dem Schlagwort: Goldschmiedearbeit

Detail der Trajanssäule

Eine Spirale der Gewalt? Die Trajanssäule in der Schatzkammer der Residenz

„Hier [in der kurfürstlichen Gemäldegalerie am Münchner Hofgarten] steht auch das vornehme Spielwerk, die Trajanische Säule im Modell. Der Grund ist Lapislazuli, die Figuren verguldet. Es ist immer ein schön Stück Arbeit, und man betrachtet es gern“. Das berühmte Zitat des Dichterfürsten und Turbo-Touristen Goethe, 1786 auf fluchtartiger Durchreise Richtung Italien für wenige Stunden in München, bezieht sich auf ein Hauptwerk in der Schatzkammersammlung der Residenz: Die in extremer, kunstfertiger Verkleinerung ausgeführte Replik der antiken Trajanssäule in Rom, gefertigt aus kostbarsten Materialien.

karl theodor hubertusorden

„Sie folgten dem (Ordens-)Stern…“ – Zu den Kleinodien des Hubertus-Ordens in der Schatzkammer und ihrer Geschichte

Wer in der Schatzkammer der Residenz vor der Vitrine mit den bayerischen Kroninsignien steht und das Gefunkel in dem halbdunklen Raum auf sich wirken lässt, erkennt hinter dem bruchsicheren Schutzglas entlang der Wände rasch allerlei Schmuckgarnituren, die zwar aus verschiedenen Jahrhunderten stammen, sich aber dennoch bis in die Details hinein ähneln. Es handelt sich um die Kleinodien und Abzeichen der beiden Wittelsbacher Hausorden des Heiligen Georg und des Heiligen Hubertus.