Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

Baroqueblockbuster in der Amalienburg im Schlosspark Nymphenburg

Baroqueblockbuster unterwegs in Münchens prächtigsten Parkanlagen

Ein Gastbeitrag von „Baroqueblockbuster“ Constantin Pelka // Seit mehr als 6 Jahren reise ich durch Europa, auf der Suche nach kulturellen Trüffeln aus der Ära des Barock und des Rokoko. Doch man muss nicht immer weit reisen, um absolute Weltklasse-Kunst zu finden. Oft liegen diese Schätze direkt vor unserer Haustür, mitten in München oder nur einen Steinwurf entfernt im nächsten Schlosspark.

Vermessungsamt - Bayreuth Sanspareil

Gartenkunst plastisch: 3D-Modelle der Bayerischen Vermessungsverwaltung für Sanspareil

Ein Gastbeitrag von Barbara Hindinger, Bayerische Vermessungsverwaltung // Der Felsengarten Sanspareil – Wonsees in der Nähe von Bayreuth ist eine außergewöhnliche Gartenanlage. Das Eingangstor in diese fantastische Felsenlandschaft bildet der märchenhaft anmutende Morgenländische Bau, der einst als ländliche Eremitage für die Bayreuther Markgrafen errichtet wurde. Seit 2022 wurde er aufwendig restauriert.

WIRKSAM-Landshut

Ein „Strauß Margeriten“ oder: Galerie vergessener Frauen

Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai und Roxana Panetta // Nein, mit den „Margeriten“ sind nicht die Blumen gemeint, die sich gerade auf der Blühwiese der Burg Trausnitz sanft im Wind wiegen, sondern sechs fürstliche Damen mit dem Vornamen Margarethe. Wie auch der Name der Blumen leitet sich dieser vom altgriechischen μαργαρίτης (margarítēs) für „Perle“ ab. Und genau solch kostbare Perlen sind die Damen, die wir nun aus der Vergessenheit holen wollen. Oder kennt ihr die Margarethe, die sich selbstbewusst über die geltenden Wittelsbacher Hausverträge hinwegsetzte und maßgeblichen Einfluss auf die bayerische Landesteilung nahm? Oder wisst ihr, dass einer Margarethe die Landshuter Hochzeit zu verdanken ist?

Kurfürst Max Emanuel wie wird man zur Legende

Making Max Emanuel oder: Wie nähert man sich einer Legende?

Ein Gastbeitrag von Priscilla Pfannmüller, Bayerisches Armeemuseum // Der Todestag der „(Ba)Rocklegende Max Emanuel“, so Christian Quaeitzsch, jährte sich vor einigen Wochen zum 300. Mal. Nicht nur für die Schlösserverwaltung ist das ein guter Grund, sich dieser schillernden Gestalt der bayerischen Landesgeschichte anzunähern – sondern auch für uns im Bayerischen Armeemuseum, denn Max Emanuel gilt als Begründer des bayerischen Heeres.

Brunnen Fantaisie Bayreuth

Wieder am Platz – Zur Geschichte und Restaurierung einer Brunnenfigur im Schlosspark Fantaisie

von Rebecca Brennecke und Christina Würtenberger // Die Brunnenfigur „Der Knabe mit Schwan“ im Park von Schloss Fantaisie wurde in den vergangenen Wochen umfassend restauriert. Pünktlich zum Osterfest, zu dem der Brunnen traditionell geschmückt wird, kehrt sie nun wieder an ihren angestammten Platz im nördlichen Schlossvorfeld zurück. Bereits in der Vergangenheit musste der „Knabe“ seinen Standort räumen – damals jedoch nicht aus konservatorischen Gründen, sondern um einer anderen Figur Platz zu machen. Entworfen wurde der „Knabe mit Schwan“ um 1834 vom deutschen Bildhauer Theodor Kalide im Auftrag Friedrich Wilhelms III. für den Charlottenburger Schlossgarten. Internationale Aufmerksamkeit erlangte das Werk 1851 auf der Weltausstellung in London, wo es mir einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. In der Folge entstanden zahlreiche Vervielfältigungen, unter anderem für den Central Park in New York, das Osborne House in England sowie den Park von Schloss Sanssouci in Potsdam. Kalides Komposition galt als „Werk voll Schwung, Phantasie und Bewegtheit“. Ein Blick auf die lokale Geschichte zeigt, dass der Standort der Figur im Park von Schloss Fantaisie mehrfach wechselte. Eine aquarellierte Zeichnung von Georg Hohlweg …

Sophie von Hannover Titel

Hergebrachte Geschichtsbilder weiten – ein Versuch im Berliner Humboldt Forum

Ein Gastbeitrag von Katja Gimpel und Alfred Hagemann, Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss // Der Name „Hohenzollern“ löst allerlei Assoziationen aus: Bilder von Uniformen und Pickelhauben, vielleicht auch von Sanssouci und dem flötenspielenden „Alten Fritz“ – Preußen eben. Es sind allesamt Bilder von Männern, die mit Vorliebe Friedrich, Wilhelm oder Friedrich Wilhelm hießen. Doch wer denkt bei den Hohenzollern an Barbara, an Anna oder Elisabeth, die im Fokus des Netzwerkprojekts WIRKSAM stehen?

Constantin Pelka Baroqueblockbuster

Was ist Rokoko? Was ist Barock? – Wie man die Stilepochen selbst erkennen kann

Ein Gastbeitrag von „Baroqueblockbuster“ Constantin Pelka // Seit mehr als 5 Jahren reise ich durch Europa, auf der Suche nach kulturellen Trüffeln aus der Ära des Barock und des Rokoko. Seit Anfang an, noch als Student der Kunstgeschichte in München, haben mich besonders auch die Schlösser in Bayern in ihren Bann gezogen.

Burghausen Frauenzimmer Ausstellung Stube der Herzogin

Frauenzimmer in Burghausen: Von der Forschung ins Museum

Ein Gastbeitrag von Christa Syrer (LMU München) // Studioausstellung „Frauenzimmer – Frauenhof“ Die malerisch auf einem Bergsporn hoch über der Altstadt von Burghausen thronende Burg Burghausen ist touristisch heute vor allem als „längste Burg der Welt“ bekannt. Fachleuten aus der Architekturgeschichte, Burgen- und Festungsforschung ist sie ein Begriff aufgrund ihrer historisch bedeutenden Wehranlagen des 15. und 16. Jahrhunderts.

„Ludwig I. – Bayerns größter König?“

Ein Gastbeitrag von Stephanie Santl (Haus der Bayerischen Geschichte) // „Wie ich denn selbst zur alten und zur neuen Zeit und in zwei Jahrhunderte gehöre …“ Ludwig I. um 1840 Bis zum 9. November 2025 kann die diesjährige Bayerische Landesausstellung „Ludwig I. – Bayerns größter König?“ im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg besucht werden. Anlass für diese Ausstellung ist das 200-jährige Thronjubiläum des Wittelsbachers. 1825 – König Ludwig I. (1786-1868) wird am 13. Oktober bayerischer König. In einer Zeit des Umbruchs übernimmt Ludwig ein fast bankrottes Königreich. Eine schwierige Ausgangssituation für den neuen Regenten. Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgaben warten auf den König, der sich der Herausforderungen, die in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf ihn warten, durchaus bewusst ist. Der Industrialisierung mit dem damit verbundenen Wandel steht Ludwig I. oft skeptisch gegenüber. Besonders die Arbeit in Fabriken schien ihm zuwider, was er auch äußert: „Der König ist kein Freund von Errichtungen vieler großer Fabriken, in denen eine Menge Arbeiter, sitzende, Seele und Körper verkümmernde Lebensart führen.“ (Signat Ludwigs I., Bd. 3, 1838, …