Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

Eremitage Bayreuth Marmorsaal

Es ist nicht alles Marmor was glänzt – mit der Markgräfin Wilhelmine durch den Marmorsaal

Von Teresa Dendorfer, Margareta Sonnenwald & Gerhard Lehrberger, Lehrstuhl für Ingenieurgeologie der Technischen Universität München „Durch den Hof kommt man zum Hauptgebäude. Man betritt erst einen Salon, dessen Decke sehr schön bemalt und vergoldet ist; die Wandflächen sind aus grauem und die Säulen aus rotem Marmor mit vergoldeten Kapitälen und Kränzen; der Boden ist mit den verschiedenen Marmorsorten belegt, die man hierzulande findet.“

naturalienkabinett albert von coburg

Zur Gründung des Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinets Prinz Alberts von Sachsen-Coburg und Gotha im Jahr 1844

Von Dr. Eckhard Mönnig Naturkunde-Museum Coburg Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Blogserie anlässlich des Jubiläumsjahres „200 Jahre Albert und Victoria von Coburg“. Heute im Fokus: Prinz Alberts naturkundliche Sammlung, aus welcher später das Naturkunde-Museum Coburg hervorgehen sollte.

ohnes und schwahn artenintenvarisierung

Ein Projekt zur Förderung unserer Artenvielfalt & dem Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen

Diese Woche stehen weltweit unsere Insekten und die Artenvielfalt im öffentlichen Fokus. Am 20. Mai hatten wir mit dem Weltbienentag unsere Bienenwoche gestartet und zum heutigen Internationalen Tag der Artenvielfalt lenken wir auch nochmal den Blick auf alle anderen gefährdeten und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Hierfür wollen wir euch eines unserer Projekte zur Biodiversität und dem Artenschutz in unseren Anlagen vorstellen:

pelargonienausstellung nymphenburg

Von royaler Sammelleidenschaft zur Pflanzenausstellung

Von Lisa Caroline Heun Die Nymphenburger Pelargoniensammlung Mit Beginn der Renaissance entwickelte sich ein stetiges Interesse am Sammeln alles Exotischen, welches sich auch auf die Gartenkunst und die Ausstattung der herrschaftlichen Gärten erstreckte. Viele einflussreiche Herrschaftshäuser unterhielten Sammlungen seltener Pflanzen, die gute botanische und gärtnerische Kenntnisse voraussetzten.

Madonna in Anbetung, Joseph Stieler

Die Madonna kehrt heim – Ein weiteres Kunstwerk Joseph Stielers bereichert seit kurzem Schloss Nymphenburg

Wer Schloss Nymphenburg besucht wird nicht nur von einer beeindruckenden Schloss- und Gartenanlage, einem imposanten Festsaal im Rokokostil oder dem Geburtszimmer Ludwigs II. begeistert berichten können: Auch die  Schönheitengalerie, die im Auftrag König Ludwigs I. von Joseph Stieler von 1827-1850 gemalt wurde, zählt zu den Hauptattraktionen des Schlosses. 36 Bildnisse klassizistischer Porträtkunst zeigen schöne Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten. Stieler schuf jedoch bereits vor der berühmten Schönheitengalerie Kunstwerke für die Sommerresidenz der Wittelsbacher in Nymphenburg. Eines davon möchten wir Euch heute vorstellen. Eine neue Facette des bayerischen Hofmalers Joseph Stieler (1781 Mainz – 1858 München), der seit 1812 für König Max I. Joseph von Bayern in München tätig war und 1820 zum bayerischen Hofmaler ernannt wurde, zeigt mit einem Andachtsbild für die evangelische Königin Karoline eine ganz andere Facette seines Schaffens. 1817 malte er das für ihn ungewöhnliche Bildmotiv der „Madonna in Anbetung“ für Karoline, die Gemahlin von König Max I. Joseph. Das Gemälde wurde ursprünglich für das Kabinett des Königinnen-Appartements geschaffen, was uns durch ein zeitgenössisches Aquarell überliefert ist. Das Madonnenbildnis ist von der …

studioausstellung herrenchiemsee

„Unbekanntes Neuschwanstein“ – Eine Sonderausstellung im König Ludwig II.-Museum

Von Dr. Uwe Gerd Schatz, red. Ann Katrin Schulte Die mittelalterliche Ritterkultur und Sagenwelt hat König Ludwig II. Zeit seines Lebens fasziniert. Tannhäuser, Parzival und Lohengrin dienten ihm seit seiner Jugend als Identifikationsfiguren. Diese Faszination lebte er in eindrucksvollem Maße bei der Innenausstattung seines  mittelalterlichen Bauprojektes aus: Schloss Neuschwanstein oder die „Neue Burg Hohenschwangau“, wie Ludwig sie nannte.