Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

Glänzende Neuigkeiten – Kostbare Leuchter zurück in Schloss Ehrenburg

von Jonas Jückstock, Matthias Memmel und Bernhard Mintrop // Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Blogserie „200 Jahre Sachsen-Coburg und Gotha“. Wir blickten in diesem Zusammenhang schon auf Herzogin Luise und auf Herzog Ernst. Diesmal stehen zwei prachtvolle Neuzugänge für Schloss Ehrenburg im Fokus. Doch ganz so neu sind die beiden Leuchter eigentlich gar nicht für Coburgs Residenzschloss…

Fama Linderhof

Unendliche Schichten – Die Neufassung der Fama von Linderhof

von Rebecca Brennecke // Die Brunnenfigur der Fama ist ein goldenes Highlight des Westparterres der barocken Gartenanlagen von Schloss Linderhof. Die fast drei Meter große Figur bildet den Mittelpunkt eines Springbrunnens und stellt die römische Göttin und Personifikation des Ruhms, des Gerüchts und der Sage dar. Damit sie auch künftig in ihrem goldenen Glanz erstrahlt, wurde sie kürzlich aufwendig restauriert.

Rekonstruktion-Residenz München

Die Münchner Residenz digital rekonstruiert – Ein Beitrag zur Baugeschichte, Teil 1

Ein Gastbeitrag von Jan Lutteroth // Die Residenz München hat viele Geheimnisse – und einige davon verbergen sich nicht in den erhaltenen Prunkräumen, sondern darunter: in den Fundamenten, den vermauerten Türmen, den überbauten Höfen und verschwundenen Gebäuden. Denn was heute als geschlossenes Gesamtensemble erscheint, ist in Wahrheit das Ergebnis von Jahrhunderten mal planvoller, mal improvisierter Bautätigkeit – angetrieben von Herrschern, die alle ihre eigenen Vorstellungen davon mitbrachten, was eine fürstliche Residenz zu sein hatte. In zwei Beiträgen werden neuere Erkenntnisse zur Baugeschichte vorgestellt – anhand digitaler 3D-Modelle, die die historischen Zustände des Bauwerks räumlich greifbarer machen. Wir beginnen mit den drei frühen Bauperioden unter Albrecht IV., Wilhelm IV. und Albrecht V. – drei Herrscher, drei Modelle, und eine Wasserburg, die sich zur Residenz verwandeln sollte.

Hinter den Kulissen von WIRKSAM

Lisa-Marie Liebig-Micko und Dr. Uta Piereth // It’s time to say goodbye. Nach einem Jahr voller Ausstellungen rund um das Thema „WIRKSAM. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“ neigt sich dieses ungewöhnliche Projekt dem Ende zu. Bis zum 2. August gibt es noch die Möglichkeit, unsere letzte Präsentation „Fürstliche Hochzeiten – Netzwerke für die Zukunft“ auf der Burg Trausnitz in Landshut zu besuchen. Wir wollen die Entstehung der Ausstellungen Revue passieren lassen und ein erstes Fazit des Projekts ziehen.

Baroqueblockbuster in der Amalienburg im Schlosspark Nymphenburg

Baroqueblockbuster unterwegs in Münchens prächtigsten Parkanlagen

Ein Gastbeitrag von „Baroqueblockbuster“ Constantin Pelka // Seit mehr als 6 Jahren reise ich durch Europa, auf der Suche nach kulturellen Trüffeln aus der Ära des Barock und des Rokoko. Doch man muss nicht immer weit reisen, um absolute Weltklasse-Kunst zu finden. Oft liegen diese Schätze direkt vor unserer Haustür, mitten in München oder nur einen Steinwurf entfernt im nächsten Schlosspark.

Vermessungsamt - Bayreuth Sanspareil

Gartenkunst plastisch: 3D-Modelle der Bayerischen Vermessungsverwaltung für Sanspareil

Ein Gastbeitrag von Barbara Hindinger, Bayerische Vermessungsverwaltung // Der Felsengarten Sanspareil – Wonsees in der Nähe von Bayreuth ist eine außergewöhnliche Gartenanlage. Das Eingangstor in diese fantastische Felsenlandschaft bildet der märchenhaft anmutende Morgenländische Bau, der einst als ländliche Eremitage für die Bayreuther Markgrafen errichtet wurde. Seit 2022 wurde er aufwendig restauriert.

WIRKSAM-Landshut

Ein „Strauß Margeriten“ oder: Galerie vergessener Frauen

Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai und Roxana Panetta // Nein, mit den „Margeriten“ sind nicht die Blumen gemeint, die sich gerade auf der Blühwiese der Burg Trausnitz sanft im Wind wiegen, sondern sechs fürstliche Damen mit dem Vornamen Margarethe. Wie auch der Name der Blumen leitet sich dieser vom altgriechischen μαργαρίτης (margarítēs) für „Perle“ ab. Und genau solch kostbare Perlen sind die Damen, die wir nun aus der Vergessenheit holen wollen. Oder kennt ihr die Margarethe, die sich selbstbewusst über die geltenden Wittelsbacher Hausverträge hinwegsetzte und maßgeblichen Einfluss auf die bayerische Landesteilung nahm? Oder wisst ihr, dass einer Margarethe die Landshuter Hochzeit zu verdanken ist?

Kurfürst Max Emanuel wie wird man zur Legende

Making Max Emanuel oder: Wie nähert man sich einer Legende?

Ein Gastbeitrag von Priscilla Pfannmüller, Bayerisches Armeemuseum // Der Todestag der „(Ba)Rocklegende Max Emanuel“, so Christian Quaeitzsch, jährte sich vor einigen Wochen zum 300. Mal. Nicht nur für die Schlösserverwaltung ist das ein guter Grund, sich dieser schillernden Gestalt der bayerischen Landesgeschichte anzunähern – sondern auch für uns im Bayerischen Armeemuseum, denn Max Emanuel gilt als Begründer des bayerischen Heeres.

Brunnen Fantaisie Bayreuth

Wieder am Platz – Zur Geschichte und Restaurierung einer Brunnenfigur im Schlosspark Fantaisie

von Rebecca Brennecke und Christina Würtenberger // Die Brunnenfigur „Der Knabe mit Schwan“ im Park von Schloss Fantaisie wurde in den vergangenen Wochen umfassend restauriert. Pünktlich zum Osterfest, zu dem der Brunnen traditionell geschmückt wird, kehrt sie nun wieder an ihren angestammten Platz im nördlichen Schlossvorfeld zurück. Bereits in der Vergangenheit musste der „Knabe“ seinen Standort räumen – damals jedoch nicht aus konservatorischen Gründen, sondern um einer anderen Figur Platz zu machen. Entworfen wurde der „Knabe mit Schwan“ um 1834 vom deutschen Bildhauer Theodor Kalide im Auftrag Friedrich Wilhelms III. für den Charlottenburger Schlossgarten. Internationale Aufmerksamkeit erlangte das Werk 1851 auf der Weltausstellung in London, wo es mir einer Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. In der Folge entstanden zahlreiche Vervielfältigungen, unter anderem für den Central Park in New York, das Osborne House in England sowie den Park von Schloss Sanssouci in Potsdam. Kalides Komposition galt als „Werk voll Schwung, Phantasie und Bewegtheit“. Ein Blick auf die lokale Geschichte zeigt, dass der Standort der Figur im Park von Schloss Fantaisie mehrfach wechselte. Eine aquarellierte Zeichnung von Georg Hohlweg …

Sophie von Hannover Titel

Hergebrachte Geschichtsbilder weiten – ein Versuch im Berliner Humboldt Forum

Ein Gastbeitrag von Katja Gimpel und Alfred Hagemann, Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss // Der Name „Hohenzollern“ löst allerlei Assoziationen aus: Bilder von Uniformen und Pickelhauben, vielleicht auch von Sanssouci und dem flötenspielenden „Alten Fritz“ – Preußen eben. Es sind allesamt Bilder von Männern, die mit Vorliebe Friedrich, Wilhelm oder Friedrich Wilhelm hießen. Doch wer denkt bei den Hohenzollern an Barbara, an Anna oder Elisabeth, die im Fokus des Netzwerkprojekts WIRKSAM stehen?