Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

Zum 150. Jubiläum der Grundsteinlegung Neuschwansteins eine Sonderausstellung: „Neuschwanstein neu entdeckt / recently discovered“

In diesem Jahr feiert das Traumschloss König Ludwigs II. (1845‒1886) ein rundes Jubiläum: Am 5. September 1869 kam es zur Grundsteinlegung der „Neuen Burg“, die somit in diesem Jahr 150 Jahre alt wird. Zu diesem Anlass wird im Schloss am 6. September 2019 die erste Ausstellung überhaupt eröffnet. In der zweimonatigen Sonderausstellung sind bisher größtenteils unveröffentlichte Entwürfe zu Bau und Ausstattung Neuschwansteins zu sehen.

Blick in die Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

„Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ – Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

Ein Gastbeitrag des Historischen Museums Bayreuth // Vor 300 Jahren wurde das Alte Schloss in der Eremitage mit einem großen Fest eingeweiht. Passend dazu lädt das Historische Museum Bayreuth unter dem Titel „Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ zu einer Sonderausstellung ein. Das Jubiläum bietet einen passenden Anlass, um sich mit der vielseitigen Geschichte der Parkanlage zu befassen. Ein ganz besonderes Stück der Ausstellung ist ein Modell der Orangerie – heute als Neues Schloss in der Eremitage bekannt – aus der berühmten Pianofortefabrik Steingraeber in Bayreuth. Die Geschichte beginnt in den 1850er Jahren Genauer im Jahr 1852 als der gebürtige Thüringer Eduard Steingraeber, der aus einer bekannten Cembalo- und Instrumentenbauerfamilie stammt, eine Pianofortefabrik in Bayreuth gründet, die sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur größten Bayerischen Klavierfabrik entwickelt. 1872 bezieht Richard Wagner mit seiner Familie ein Haus in direkter Nachbarschaft zur Firma Steingraeber, die ab 1876 regelmäßig die Bayreuther Festspiele beliefert. Im Jahr 1888 baut George Steingraeber, der älteste Sohn von Eduard Steingraeber, ein Modell des Festspielhauses, das sich heute im Richard …

Eremitage Bayreuth Marmorsaal

Es ist nicht alles Marmor was glänzt – mit der Markgräfin Wilhelmine durch den Marmorsaal

Von Teresa Dendorfer, Margareta Sonnenwald & Gerhard Lehrberger, Lehrstuhl für Ingenieurgeologie der Technischen Universität München „Durch den Hof kommt man zum Hauptgebäude. Man betritt erst einen Salon, dessen Decke sehr schön bemalt und vergoldet ist; die Wandflächen sind aus grauem und die Säulen aus rotem Marmor mit vergoldeten Kapitälen und Kränzen; der Boden ist mit den verschiedenen Marmorsorten belegt, die man hierzulande findet.“

naturalienkabinett albert von coburg

Zur Gründung des Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinets Prinz Alberts von Sachsen-Coburg und Gotha im Jahr 1844

Von Dr. Eckhard Mönnig Naturkunde-Museum Coburg Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Blogserie anlässlich des Jubiläumsjahres „200 Jahre Albert und Victoria von Coburg“. Heute im Fokus: Prinz Alberts naturkundliche Sammlung, aus welcher später das Naturkunde-Museum Coburg hervorgehen sollte.

ohnes und schwahn artenintenvarisierung

Ein Projekt zur Förderung unserer Artenvielfalt & dem Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen

Diese Woche stehen weltweit unsere Insekten und die Artenvielfalt im öffentlichen Fokus. Am 20. Mai hatten wir mit dem Weltbienentag unsere Bienenwoche gestartet und zum heutigen Internationalen Tag der Artenvielfalt lenken wir auch nochmal den Blick auf alle anderen gefährdeten und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Hierfür wollen wir euch eines unserer Projekte zur Biodiversität und dem Artenschutz in unseren Anlagen vorstellen:

pelargonienausstellung nymphenburg

Von royaler Sammelleidenschaft zur Pflanzenausstellung

Von Lisa Caroline Heun Die Nymphenburger Pelargoniensammlung Mit Beginn der Renaissance entwickelte sich ein stetiges Interesse am Sammeln alles Exotischen, welches sich auch auf die Gartenkunst und die Ausstattung der herrschaftlichen Gärten erstreckte. Viele einflussreiche Herrschaftshäuser unterhielten Sammlungen seltener Pflanzen, die gute botanische und gärtnerische Kenntnisse voraussetzten.

Madonna in Anbetung, Joseph Stieler

Die Madonna kehrt heim – Ein weiteres Kunstwerk Joseph Stielers bereichert seit kurzem Schloss Nymphenburg

Wer Schloss Nymphenburg besucht wird nicht nur von einer beeindruckenden Schloss- und Gartenanlage, einem imposanten Festsaal im Rokokostil oder dem Geburtszimmer Ludwigs II. begeistert berichten können: Auch die  Schönheitengalerie, die im Auftrag König Ludwigs I. von Joseph Stieler von 1827-1850 gemalt wurde, zählt zu den Hauptattraktionen des Schlosses. 36 Bildnisse klassizistischer Porträtkunst zeigen schöne Frauen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten. Stieler schuf jedoch bereits vor der berühmten Schönheitengalerie Kunstwerke für die Sommerresidenz der Wittelsbacher in Nymphenburg. Eines davon möchten wir Euch heute vorstellen.