Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

vase eremitage schlange

Wertvoller Gartenfund – Steinvase kehrt in die Eremitage zurück

Der Bayerischen Schlösserverwaltung gelang es im Frühling 2020 eine barocke Sandsteinvase für die Eremitage anzukaufen. Die ca. 195 cm hohe und rund 1 Tonne schwere Gartenvase ist Teil eines Ensembles, das vor 270 Jahren für die Eremitage in Auftrag gegeben wurde. Frisch restauriert reiht sich die Neuanschaffung seit dieser Woche in die Reihe der 5 erhaltenen Originalvasen ein.

Ellingen Schlosskapelle

„Unter Clemens August da trug man blau und weiß, da lebte man wie im Paradeis …“ Ein Wittelsbacher am Rhein

Von Benedikt Bauer Als eine der bedeutendsten Dynastien der Frühen Neuzeit regierten die Wittelsbacher nicht nur in Bayern und der Pfalz, sondern beherrschten zwischen 1583 und 1761 auch das Kölner Erzstift. Der wichtigste der fünf Wittelsbacher Kurfürsten und Erzbischöfe war der als „Monsieur de cinq églises“ bekannte Bruder des bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht (1697-1745), Clemens August von Bayern (1700-1761), dessen Spuren noch heute auch in bayerischen Schlössern – wie Schloss Nymphenburg oder der Residenz Ellingen – zu finden sind.

schloss rosenau saal

Macht und Liebe, Verrat und Skandale – hinter den Kulissen der „Coburgs“

Von Franziska Bartl // Das „Gestüt Europas“ Es war kein Geringerer als Reichskanzler Otto von Bismarck, der die Coburgs als „Gestüt Europas“ bezeichnete – eine Feststellung, die sicherlich etwas despektierlich erscheint, in der Sache jedoch nicht falsch war. Schließlich war es dem einst verarmten Hause Sachsen-Coburg im Laufe des 19. Jahrhunderts gelungen, familiäre Verbindungen mit den wichtigsten europäischen Herrscherhäusern einzugehen und sich überdies auch eigene Throne zu sichern.

Kommode Hoppenhaupt Ansbach Residenz

Preußischer Besuch in Franken: Möbelspezialisten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auf Spurensuche in der Residenz Ansbach

Von Dr. Henriette Graf und Dr. Cordula Mauß // Menschen wie Gegenstände waren immer schon mobil – wo drückt sich das besser aus als im Wort „Mobiliar“? Als mobile Möbel erwies sich auch ein Kommodenpaar, das per Erbgang aus dem Besitz der preußischen Königin Sophie Dorothea, Mutter Friedrichs des Großen, in die Residenz Ansbach gelangte.

jagdbuch cadolzburg ausstellung

Weidmannsheil und Weidmannsdank! Von der fürstlichen Jagd im Spätmittelalter und der neuen Sonderausstellung auf der Cadolzburg

Von Barbara Stockmann M.A., Museumspädagogin „Hatz und Hund, Spruch und Prunst. Fürstliche Jagd im späten Mittelalter“ – so betitelt sich die neue Sonderausstellung auf der Cadolzburg, die seit dem 12.10.2019 zu sehen ist. Fürstlich eröffnet wurde sie allemal – als abschließender Programmpunkt des ersten Hohenzollerntages auf der Cadolzburg zog es die Besucher zum Thema „Tierisch was los“ auch am Abend in die Burg.

Anlagenvorschrift Schlösserverwaltung

DO and DON’T – Richtiges Verhalten im Gartendenkmal

Am Eingang unserer schönen Parkanlagen wird man als Besucher zunächst mit einer ganzen Reihe von Regeln in der Anlageordnung konfrontiert. Insbesondere in stark frequentierten Parkanlagen wie dem Englischen Garten in München stellt die Nicht-Einhaltung dieser Gebote allerdings ein enormes Problem für die Schlösser- und Gartenverwaltung dar.

Zum 150. Jubiläum der Grundsteinlegung Neuschwansteins eine Sonderausstellung: „Neuschwanstein neu entdeckt / recently discovered“

In diesem Jahr feiert das Traumschloss König Ludwigs II. (1845‒1886) ein rundes Jubiläum: Am 5. September 1869 kam es zur Grundsteinlegung der „Neuen Burg“, die somit in diesem Jahr 150 Jahre alt wird. Zu diesem Anlass wird im Schloss am 6. September 2019 die erste Ausstellung überhaupt eröffnet. In der zweimonatigen Sonderausstellung sind bisher größtenteils unveröffentlichte Entwürfe zu Bau und Ausstattung Neuschwansteins zu sehen.

Blick in die Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

„Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ – Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

Ein Gastbeitrag des Historischen Museums Bayreuth // Vor 300 Jahren wurde das Alte Schloss in der Eremitage mit einem großen Fest eingeweiht. Passend dazu lädt das Historische Museum Bayreuth unter dem Titel „Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ zu einer Sonderausstellung ein. Das Jubiläum bietet einen passenden Anlass, um sich mit der vielseitigen Geschichte der Parkanlage zu befassen. Ein ganz besonderes Stück der Ausstellung ist ein Modell der Orangerie – heute als Neues Schloss in der Eremitage bekannt – aus der berühmten Pianofortefabrik Steingraeber in Bayreuth. Die Geschichte beginnt in den 1850er Jahren Genauer im Jahr 1852 als der gebürtige Thüringer Eduard Steingraeber, der aus einer bekannten Cembalo- und Instrumentenbauerfamilie stammt, eine Pianofortefabrik in Bayreuth gründet, die sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur größten Bayerischen Klavierfabrik entwickelt. 1872 bezieht Richard Wagner mit seiner Familie ein Haus in direkter Nachbarschaft zur Firma Steingraeber, die ab 1876 regelmäßig die Bayreuther Festspiele beliefert. Im Jahr 1888 baut George Steingraeber, der älteste Sohn von Eduard Steingraeber, ein Modell des Festspielhauses, das sich heute im Richard …