Autor: Bayerische Schlösserverwaltung

Kommode Hoppenhaupt Ansbach Residenz

Preußischer Besuch in Franken: Möbelspezialisten der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auf Spurensuche in der Residenz Ansbach

Von Dr. Henriette Graf und Dr. Cordula Mauß // Menschen wie Gegenstände waren immer schon mobil – wo drückt sich das besser aus als im Wort „Mobiliar“? Als mobile Möbel erwies sich auch ein Kommodenpaar, das per Erbgang aus dem Besitz der preußischen Königin Sophie Dorothea, Mutter Friedrichs des Großen, in die Residenz Ansbach gelangte. Hier war die Tochter Sophie Dorotheas, Friderike Luise, Markgräfin von Ansbach-Brandenburg. In den Inventaren sind die beiden Kommoden seit 1842 nachweisbar. In der Möbelliteratur sind die beiden Kommoden gut dokumentiert (Christoph von Pfeil, Die Möbel der Residenz Ansbach, München 1999, Kat. Nr. 64) und ihre Provenienz aus Preußen steht außer Zweifel. Davon konnten wir uns nun überzeugen. Preußischer Besuch in der Residenz Ansbach Am 28. und 29. November 2019 konnte eine großartige Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) stattfinden: der zuständige Möbel-Restaurator der Bayerischen Schlösserverwaltung, Bernhard Mintrop, der Restaurator aus Berlin, Marc Heincke, und die Möbelkustodin aus Potsdam, Henriette Graf, trafen sich in Ansbach, um diese …

jagdbuch cadolzburg ausstellung

Weidmannsheil und Weidmannsdank! Von der fürstlichen Jagd im Spätmittelalter und der neuen Sonderausstellung auf der Cadolzburg

Von Barbara Stockmann M.A., Museumspädagogin „Hatz und Hund, Spruch und Prunst. Fürstliche Jagd im späten Mittelalter“ – so betitelt sich die neue Sonderausstellung auf der Cadolzburg, die seit dem 12.10.2019 zu sehen ist. Fürstlich eröffnet wurde sie allemal – als abschließender Programmpunkt des ersten Hohenzollerntages auf der Cadolzburg zog es die Besucher zum Thema „Tierisch was los“ auch am Abend in die Burg.

Anlagenvorschrift Schlösserverwaltung

DO and DON’T – Richtiges Verhalten im Gartendenkmal

Am Eingang unserer schönen Parkanlagen wird man als Besucher zunächst mit einer ganzen Reihe von Regeln in der Anlageordnung konfrontiert. Insbesondere in stark frequentierten Parkanlagen wie dem Englischen Garten in München stellt die Nicht-Einhaltung dieser Gebote allerdings ein enormes Problem für die Schlösser- und Gartenverwaltung dar.

Zum 150. Jubiläum der Grundsteinlegung Neuschwansteins eine Sonderausstellung: „Neuschwanstein neu entdeckt / recently discovered“

In diesem Jahr feiert das Traumschloss König Ludwigs II. (1845‒1886) ein rundes Jubiläum: Am 5. September 1869 kam es zur Grundsteinlegung der „Neuen Burg“, die somit in diesem Jahr 150 Jahre alt wird. Zu diesem Anlass wird im Schloss am 6. September 2019 die erste Ausstellung überhaupt eröffnet. In der zweimonatigen Sonderausstellung sind bisher größtenteils unveröffentlichte Entwürfe zu Bau und Ausstattung Neuschwansteins zu sehen.

Blick in die Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

„Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ – Sonderausstellung im Historischen Museum Bayreuth

Ein Gastbeitrag des Historischen Museums Bayreuth // Vor 300 Jahren wurde das Alte Schloss in der Eremitage mit einem großen Fest eingeweiht. Passend dazu lädt das Historische Museum Bayreuth unter dem Titel „Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“ zu einer Sonderausstellung ein. Das Jubiläum bietet einen passenden Anlass, um sich mit der vielseitigen Geschichte der Parkanlage zu befassen. Ein ganz besonderes Stück der Ausstellung ist ein Modell der Orangerie – heute als Neues Schloss in der Eremitage bekannt – aus der berühmten Pianofortefabrik Steingraeber in Bayreuth. Die Geschichte beginnt in den 1850er Jahren Genauer im Jahr 1852 als der gebürtige Thüringer Eduard Steingraeber, der aus einer bekannten Cembalo- und Instrumentenbauerfamilie stammt, eine Pianofortefabrik in Bayreuth gründet, die sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur größten Bayerischen Klavierfabrik entwickelt. 1872 bezieht Richard Wagner mit seiner Familie ein Haus in direkter Nachbarschaft zur Firma Steingraeber, die ab 1876 regelmäßig die Bayreuther Festspiele beliefert. Im Jahr 1888 baut George Steingraeber, der älteste Sohn von Eduard Steingraeber, ein Modell des Festspielhauses, das sich heute im Richard …

Eremitage Bayreuth Marmorsaal

Es ist nicht alles Marmor was glänzt – mit der Markgräfin Wilhelmine durch den Marmorsaal

Von Teresa Dendorfer, Margareta Sonnenwald & Gerhard Lehrberger, Lehrstuhl für Ingenieurgeologie der Technischen Universität München „Durch den Hof kommt man zum Hauptgebäude. Man betritt erst einen Salon, dessen Decke sehr schön bemalt und vergoldet ist; die Wandflächen sind aus grauem und die Säulen aus rotem Marmor mit vergoldeten Kapitälen und Kränzen; der Boden ist mit den verschiedenen Marmorsorten belegt, die man hierzulande findet.“

naturalienkabinett albert von coburg

Zur Gründung des Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinets Prinz Alberts von Sachsen-Coburg und Gotha im Jahr 1844

Von Dr. Eckhard Mönnig Naturkunde-Museum Coburg Dieser Beitrag erscheint im Rahmen unserer Blogserie anlässlich des Jubiläumsjahres „200 Jahre Albert und Victoria von Coburg“. Heute im Fokus: Prinz Alberts naturkundliche Sammlung, aus welcher später das Naturkunde-Museum Coburg hervorgehen sollte.

ohnes und schwahn artenintenvarisierung

Ein Projekt zur Förderung unserer Artenvielfalt & dem Schutz gefährdeter Tiere und Pflanzen

Diese Woche stehen weltweit unsere Insekten und die Artenvielfalt im öffentlichen Fokus. Am 20. Mai hatten wir mit dem Weltbienentag unsere Bienenwoche gestartet und zum heutigen Internationalen Tag der Artenvielfalt lenken wir auch nochmal den Blick auf alle anderen gefährdeten und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Hierfür wollen wir euch eines unserer Projekte zur Biodiversität und dem Artenschutz in unseren Anlagen vorstellen: