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Residenz München Thronsaal Königsbau

Feierlaune – Die Residenzwoche München 2018

Bereits seit 2003 belebt die Bayerische Schlösserverwaltung einmal jährlich die Residenz München eine Woche lang mit einem speziellen Sonderführungs- und Konzertprogramm. In diesem Jahr könnt Ihr vom 13. bis 21. Oktober unter dem Motto „Feierlaune“ tiefgreifende Einblicke in die Residenz München und das damalige Leben dort sowie heutige Herausforderung des Erhalts und der Museumspräsentation erhalten.

So stellte sich Hofmaler Peter Candid um 1615 die ideale Sommerfreizeit bei Hofe vor - Deckengemälde aus den Trierzimmern der Residenz

Kein Hitzefrei bei Hofe – der Sommer in der Residenz…

„Diese Hitze“ wird dieser Tage unisono gestöhnt – mal wollüstig-entspannt, wenn man sich mit Eis, Pommes und Magazin bewaffnet im Freibad rekelt, mal besorgt von denen, die ihren ausgetrockneten Acker begehen, oder leicht hysterisch, wenn man in hochgeschlossener Geschäftskleidung vom stickigen Büro auf den flirrenden Asphalt vor dem Fenster blickt. Vermutlich war das in vergangenen Zeiten an manchem Sommertag im kurbayerischen München auch nicht anders, auch wenn z.B. das europäische 17. Jahrhundert meteorologisch als „Kleine Eiszeit“ in die Geschichte eingegangen ist und uns die Quellen bis ins 19. Jahrhundert hinein das Bild ziemlich vieler verregneter Augustmonate zeichnen…

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Stresstest für den „Hofmarschall“ – ein Blick hinter die Kulissen des fürstlichen Speisesaals

SchlossGenuss, so heißt die aktuelle Blogparade die derzeit von „Schlösser und Gärten e.V.“ veranstaltet wird – und das verheißungsvolle Motto kann vieles beinhalten – es mag gelten für das erfreuliche tête-à-tête des allergnädigsten Landesvaters mit der tagesaktuellen Mätresse im dezent-prunkvollen Interieur eines Rokoko-Kabinetts.

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Blut, Schweiß und Tränen – in Gold gefasst: Das große Passionsreliquiar aus der Reichen Kapelle

In den Tagen und Wochen vor den Osterfeiertagen herrscht im Bereich von Tradition und Überlieferung Hochbetrieb: Zum Beispiel machen sich vorwiegend in Frankreich und Italien um diese Zeit die Glocken der Kirchtürme heimlich (und per Flug) auf den Weg nach Rom, und wer jetzt die Nachbarn in West und Süd für ebenso regelmäßige wie leichtgläubige Opfer raffinierter Metalldiebe hält, fasst sich besser an die eigene Nase angesichts der Myriaden künstlerisch versierter Kaninchen, die hierzulande angeblich Eier aus Hühner- oder Schokoproduktion farbig aufpeppen und anschließend zwanghaft in Vorgärten (und Supermärkten) verstecken…

Wie sieht das denn hier schon wieder aus? – Auf Zeitreise in den Gemälden der Residenz

Die Zeit bleibt nicht stehen – was heute aussieht wie für die Ewigkeit gemacht, kann sich morgen oder nächstes Jahr schon als Schnee von gestern erweisen – oder sich doch zumindest als deutlich überholungsbedürftig erweisen. Gerade uns als Betreibern eines museal genutzten historischen Gebäudes, das einen kontinuierlichen Sanierungsbedarf aufweist, ist diese Vergänglichkeit auch der wehrhaftesten und monumentalsten Architektur mehr oder minder schmerzhaft bewusst.

(Schnee)Weiß und (Kobalt)Blau – was Bayern und China verbindet: Die Ostasiensammlung stellt sich vor!

„Sammeln verbindet – Museum collections make connections“ – das ist das Motto des Internationalen Museumstags (#IMT14) am 18. Mai 2014. Begleitend dazu findet aktuell eine besondere Social Media Aktion zum Thema: „Collection / Sammlung“ (#myCollection14) statt. Mit der Vorstellung unserer „Ostasiensammlung“ machen wir bei #myCollection14 mit! Seit einigen Wochen präsentiert sich die Ostasiensammlung des Residenzmuseum in rundum verjüngter Gestalt – in den vergangenen Monaten wurden die aus konservatorischer Sicht nicht mehr befriedigenden Vitrineneinbauten in kräftigen Farben erneuert und mit einer neuen, schonenden LED-Beleuchtung ausgestattet, alle Stücke gereinigt und die Aufstellung um einige neue, in der letzten Zeit restaurierten Objekte ergänzt.

Gut gebrüllt Löwe – die bronzenen Torwächter der Residenz

München ist eine Löwenstadt – ob es mit der statistisch hohen Anzahl von Tagen mit Sonne zu tun hat, die das dem Wüstentier zugehörige Gestirn ist? Vielleicht ist es auch das selbstbewusste, gern auch grollende und beißfreudige Verhalten der Bewohner. Kaum ein öffentlicher Platz jedenfalls, kein Wappen und kein für den Tourismus gestalteter Bierkrug, den nicht Tatzen, Mähne und Schweif zieren, vom Accessoire für den Fußballfan mal ganz zu schweigen.

12.12.1912 – Diese Weihnachstzeit ist Prinzregentenzeit!

2012 war ein sattes Jubiläumsjahr in der Residenz – aber es ist noch nicht zu Ende:Nach all den barocken Feierlichkeiten des Sommers wenden wir uns passend zur Adventszeit mehr ins Gemütliche und Heimelige, in die gute alte, die Prinzregentenzeit. Denn mit einer absoluten Schnapszahl jährt sich am 12.12.2012 ein eher ernst-besinnliches Datum zum 100. Mal – der Todestag des Prinzregenten Luitpold.

Bayernherzog tritt aus dem Schatten: Arnulf der Böse schaut wieder grimmig.

Die Vorbereitungen laufen in der Residenz für den – hoffentlich dauerhaften – Besuch hoher Gäste, die in einigen Monaten erwartet werden: Es handelt sich um die Darstellungen zweier früher Bayernherrscher mit klingenden, aber den meisten wohl unbekannten Namen: Herzog Arnulf I. der Böse und Otto II. (oder III., das kommt auf das Zählsystem an) von Scheyern.