Autor: Marion Biesalski

benno gelbe treppe bildhauer residenz münchen

Gerechtigkeit und Beharrlichkeit für die Gelbe Treppe! – Teil 2

Im ersten Teil unserer kleinen Serie haben wir über das Projekt „Gelbe Treppe“ in der Residenz München berichtet.  Die ersten Schritte auf dem Weg zur Neuschöpfung der beiden Karyatiden, die das Portal am Ende der Treppe tragen, zeigten wir als Slideshow. Das Modell einer der Skulpturen im Maßstab 1:3 war entstanden. Nun gilt es, diesen Entwurf auf die Originalgröße der künftigen Abgüsse zu übertragen. Der Ablauf ist ähnlich – hier wollen wir anhand von Fotos die wesentlichen Arbeitsschritte erklären: Zunächst war am Ort der künftigen Präsentation, auf dem oberen Absatz der „Gelben Treppe“, eine „Interimswerkstatt“ eingerichtet worden. Ein Blick hinter die Kulissen Aufgeklatscht! Klenzes Entwürfe und alte Fotos vom zerstörten Original stets im Auge nähert sich der Bildhauer Schritt für Schritt der perfekten Form an.   Wunderschön sieht die Gerechtigkeit hier schon aus. Warum sie auf dem Weg zum fertigen Gipsabguss wieder zerstört wird, zeigen wir in Teil 3 unserer Serie. Alle Arbeitsschritte rund ums Abgießen werden wir mit der Videokamera verfolgen. Seid gespannt!  

karyatiden residenz münchen

Gerechtigkeit und Beharrlichkeit für die Gelbe Treppe! – Teil 1

Was sich auf den ersten Blick liest wie die Parole aus einer politischen Streitschrift, beschreibt in Wahrheit die anspruchsvolle Aufgabe, die unserem Bildhauer Benno Ortner übertragen wurde: Es handelt sich um die Neuschöpfung zweier verlorener Gipsskulpturen nach alten Vorbildern, ausgeführt und erzählt in drei Etappen.

die3vom RZ

Ein gutes Bild bildet… Das Restaurierungszentrum auf Instagram

Instagram? Im Kollegenkreis des Restaurierungzentrums (RZ) war nicht jeder davon überzeugt, dass es sinnvoll sein könnte, sich an den Social-Media-Aktivitäten der Schlösserverwaltung zu beteiligen. Als Restauratorin in diesem Arbeitsbereich interessiert mich die Vermittlung unseres Wissens an Laien aber schon lange, digitale Medien „liegen“ mir auch – also ergriff ich sehr gerne diese Möglichkeit zu posten.

Einfach heldenhaft – die Restaurierung der Herkulesgruppen von R. A. Boos

Kurz vor Weihnachten hat sich die Residenzfamilie um vier stramme Buben vermehrt – Vorhang auf für die Herkulesgruppen des bayerischen Hofbildhauers Roman Anton Boos aus dem späten 18. Jh., die lange Zeit ein Dasein im Abseits führten und nun mit Mitteln der Strascheg-Stiftung restauriert werden konnten. In ihrem Gastbeitrag berichtet Marion Biesalksi, die betreuende Restauratorin in der Schlösserverwaltung, von dem aufwendigen Projekt…