Alle Artikel in: Geheimnisse

Unsere einzigartigen Schlösser und Burgen, Gärten und Seen spiegeln die vielfältige Kultur, Natur und Geschichte Bayerns wider und haben viel zu erzählen. In dieser Kategorie wollen wir für Euch das ein oder andere Geheimnis aus unseren Häusern lüften.

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Familien-Bande – Eine Wiener Coburgerin im sich wandelnden Europa

Im Roten Empfangszimmer von Schloss Ehrenburg befinden sich vier Gemäldeporträts. Genauer gesagt hängen dort zwei Ehepaare sich gegenüber. Die Frau des einen Paares ist die Schwester des Mannes des anderen Paares gewesen. Besagten Mannes Gemahlin blickt demnach hinüber auf ihre Schwägerin und ihren Schwager, der zugleich aber auch ihr Onkel gewesen ist. Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber was für ein wunderbares Beispiel für die dynastische Verflochtenheit der Familie Sachsen-Coburg! Widmen wir uns aus Anlass ihres 200. Geburtstags einer der beiden dargestellten Frauen ein wenig.

kempten gemälde restaurierung infrarot

Eine Studie in Infrarot – Detektivarbeit mal anders

Manch altes Kunstwerk umgeben mehr Geheimnisse als Gewissheiten. Auch über ein undatiertes und unsigniertes Gemälde in der Residenz Kempten wüsste man zu gerne mehr. Es hängt in der dortigen Hofkanzlei, die Ende des 18. Jahrhunderts ausgestattet wurde. War sein Urheber so der damalige Hofmaler Michael Koneberg? In der Bildmitte sieht man die aus der Bibel bekannte Bundeslade. Ist die Figur im Vordergrund mit dem harfenähnlichen Instrument neben sich somit König David, der die Lade nach Jerusalem brachte? Zumindest einem weiteren Geheimnis des Bildes wurde nun im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund gegangen“.

Gala Wagen Ludwig II

„Die Sache mit dem goldenen Wagen soll ganz geheim gehalten werden“ – Der Fall Gmelch

Mit dem ersten Beitrag zur Verlobung Ludwigs II. haben wir unsere Serie „historische Presseschau“ rund um den berühmten bayerischen Monarchen eröffnet. Wir wollen darin auf unterhaltsame und teils unbekannte Seiten aus seinem Leben und Kunstschaffen blicken und nicht zuletzt auch auf die damals schon erstaunlich modernen journalistischen Methoden, wie über echte oder erfundene Sensationen berichtet wurde. Unser heutiges Thema: Der Fall Gmelch!

Verlobungsfoto Ludwig II. und Sophie in Bayern

„Ein Vorkommniß weittragendster Bedeutsamkeit ist mit meteorartiger Plötzlichkeit eingetroffen“ – Die Verlobung König Ludwigs II.

König Ludwig II. und seine Bauten haben auch heute noch in Tageszeitungen, Journalen, in Funk und Fernsehen eine hohe mediale Aufmerksamkeit, die weit über die bayerischen Landesgrenzen hinausgeht. Das Interesse der Öffentlichkeit für das Leben des Märchenkönigs und die Geheimnisse seine Kunstschöpfungen setzte aber nicht erst mit seinem mysteriösen Tod im Starnberger See im Jahr 1886 ein. Die bayerische und internationale Presse suchte, kommentierte und erdichtete schon zu Lebzeiten König Ludwigs II. „News“ um den Monarchen und seine Bauten.

Gasteiger Pferde Atelier

Mathias Gasteigers Pferde(-bändiger)

Im Sommer 2021 wäre Mathias Gasteiger (1871-1934) 150 Jahre alt geworden. Da das Künstlerhaus am Ammersee COVID-19-bedingt weiterhin geschlossen bleibt, lädt die Bayerische Schlösserverwaltung zu Spaziergängen ein, die zu ausgewählten Werken des Bildhauers führen. Einige seiner Werke stehen in München im öffentlichen Raum und sind für Fußgänger und Fahrradfahrer bequem zu erreichen. Im neuen Beitrag unserer Blog-Reihe zu Mathias Gasteiger nehmen wir seine eindrucksvollen Bronzestatuen in den Blick, für die er sich tierische Inspiration holte.

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Mathias Gasteiger und der Dianabrunnen am Kufsteiner Platz

Am 24. Juni 2021 wäre Mathias Gasteiger (1871-1934) 150 Jahre alt geworden. Da das Künstlerhaus am Ammersee COVID19-bedingt weiter geschlossen bleibt, lädt die Bayerische Schlösserverwaltung zu Spaziergängen ein, die zu ausgewählten Werken des Bildhauers führen. Einige seiner Werke stehen in München im öffentlichen Raum und sind für Fußgänger und Fahrradfahrer bequem zu erreichen. Der heutige Spaziergang führt uns zum Kufsteiner Platz am südlichen Ausgang des Herzogparks.

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Jüdisches Leben in Ansbach

Ein Gastbeitrag von Alexander Biernoth, 1. Vorsitzender der Synagoge Ansbach // Seit 1700 Jahren gibt es jüdisches Leben in Deutschland. Durch ein Edikt von Kaiser Konstantin vom 11. Dezember 321 ist belegt, dass es Juden in Köln gab. Der Monarch legte in seinem Gesetz fest, dass Menschen jüdischen Glaubens städtische Ämter in der Stadtverwaltung Kölns bekleiden dürfen. Dieses Edikt belegt eindeutig, dass es jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike in Mitteleuropa gab und sie ein Bestandteil der Gesellschaft waren. Eine Abschrift dieses Edikts aus dem frühen Mittelalter befindet sich heute im vatikanischen Archiv und ist Zeugnis der mehr als 1700 Jahre alten jüdischen Geschichte in Deutschland und Europa. Über viele Jahrhunderte lebten Juden in den Städten und Dörfern, waren aber erst mit der Gründung des zweiten deutschen Kaiserreiches 1871 zu gleichberechtigten Bürgern geworden. 2021 wird „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gefeiert.

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Ideale und Idole Ludwigs II.: das christliche Kaisertum von Byzanz

Jedes Jahr im August gedenken wir, ebenso wie zahlreiche Ludwig II. Fans aus aller Welt, des Königs Geburtstag. Dieses Jahr widmen wir uns in einem Beitrag der byzantinischen Phase in Ludwigs Gedankenwelt sowie seiner Bautätigkeit. Ab 1869 begann sich der Monarch verstärkt mit der Kultur von Byzanz und dessen Kaisertum zu beschäftigen und identifizieren. Erfahrt hier welche Gründe dahinter steckten und in welch beeindruckenden Projektentwürfen Ludwigs Vorstellungen und Ideale gipfelten.