Ein „Strauß Margeriten“ oder: Galerie vergessener Frauen
Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai und Roxana Panetta // Nein, mit den „Margeriten“ sind nicht die Blumen gemeint, die sich gerade auf der Blühwiese der Burg Trausnitz sanft im Wind wiegen, sondern sechs fürstliche Damen mit dem Vornamen Margarethe. Wie auch der Name der Blumen leitet sich dieser vom altgriechischen μαργαρίτης (margarítēs) für „Perle“ ab. Und genau solch kostbare Perlen sind die Damen, die wir nun aus der Vergessenheit holen wollen. Oder kennt ihr die Margarethe, die sich selbstbewusst über die geltenden Wittelsbacher Hausverträge hinwegsetzte und maßgeblichen Einfluss auf die bayerische Landesteilung nahm? Oder wisst ihr, dass einer Margarethe die Landshuter Hochzeit zu verdanken ist?









