Autor: Cordula Mauß

Max I Joseph Porträt

Ein Gemälde auf Reisen

„König Max I. Joseph von Bayern“ aus der Residenz Ellingen besucht „Ludwig van Beethoven“ im Beethoven-Haus Bonn – und hat sich dafür schön gemacht Wenn ein König auf Reisen geht, will das gut geplant sein. Daran ändert es auch nichts, dass die Straßen heutzutage besser und die Fortbewegungsmittel mittlerweile schneller und komfortabler sind als zu Zeiten des bayerischen Königs Max I. Joseph – und dass ebendieser nicht mehr persönlich, sondern in Form eines Gemäldes verreisen möchte. Im Gegenteil, die Reise einer Kostbarkeit wie des Gemäldes Max I. Josephs vom berühmten Porträtmaler Joseph Karl Stieler bedarf einiger Vorbereitungen. Startpunkt war die Leihanfrage des Beethoven-Hauses in Bonn im Herbst 2018, ob die Bayerische Schlösserverwaltung dieses in der Residenz Ellingen beheimatete Porträt für die Sonderausstellung „In bester Gesellschaft. Joseph Stielers Beethoven-Portrait und seine Geschichte“ (17. Dezember 2019 bis 26. April 2020) verleihen würde. Die Bayerische Schlösserverwaltung hütet einen größeren Bestand an Gemälden dieses bedeutenden Malers, der in Münchner als Hofmaler tätig war und auch viele Aufträge für andere adelige wie bürgerliche Auftraggeber ausführte. Darunter befand sich auch Carl …

Bayreuth, Eremitage, Altes Schloss, Japanisches Kabinett, Lacktafel (Detail) an der östlichen Wand, R. 4

Der Garten im Haus: Gartenzimmer der Eremitage Bayreuth

Am 15. August 1719 feierte Markgraf Georg Wilhelm die Einweihung seiner Eremitage mit einem Fest, an dem auch die Bevölkerung teilnahm. Dieses Kirchweihfest mit Krämerbuden, Schenken, Garküchen, einem Tanzplatz und einem „Maienbaum“ wurde in der Folgezeit jährlich wiederholt. Für den Hofstaat stand eine eigene „Lusthütte“ zur Verfügung. Dieses 300-jährige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, in diesem Sommer etwas ausführlicher über die Eremitage zu berichten.

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Wie Phönix aus der Asche: Die Restaurierung eines Rokokotischs mit Reiherskulptur

Das Neue Schloss Bayreuth bewahrt einen wertvollen Bestand besonderer Bildhauermöbel. So manches dieser Möbel hat seit seiner Fertigung eine bewegte Geschichte erlebt. Besitzerwechsel des Schlosses ließen auch das Mobiliar wandern, das selbst vor Kriegsschäden nicht gefeit war. Ein Beispiel eines solchen Möbelstücks aus der Zeit um 1750 und dessen Weg von der Ruine zum Prachtstück stellen wir heute vor.

Kostümbuch Erde Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

Vom Buch auf die Bühne: Die Rekonstruktion zweier barocker Festkostüme

Von Cordula Mauß & Dorothea Nicolai Was wäre das barocke Theater ohne seine Kostüme? Und nicht nur das Theater: Ohne Verkleidungen ging in der barocken Hofkultur wenig: Ob Maskenbälle, Reiterspiele oder eben Theateraufführungen – kaum eine höfische Festlichkeit kam ohne Kostüme aus. Die Markgrafen von Bayreuth bildeten hier keine Ausnahme.

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Prunkmöbel aus Bayerns Schlössern: Ein Zylinderschreibtisch von David Roentgen

Die Prunkmöbel in Bayerns Schlössern halten so manche Überraschung parat. Sie verblüffen nicht nur durch vollendetes Kunsthandwerk und exquisite Materialien. Durch technisch ausgeklügelte Mechanismen lassen sich einige Möbel wie von Geisterhand öffnen – Spieltische verbergen ganze Spielesammlungen und Sekretäre ausgeklügelte Geheimfächer in ihrem Innern. Erkundet mit unseren Filmchen und Animationen die Geheimnisse von Nähtischchen, Sammlungsschränken und anderen Möbeln. In loser Folge stellen wir Euch einige unserer schönsten und spannendsten Stücke vor.

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Prunkmöbel aus Bayerns Schlössern: Ein Spieltisch aus dem 17. Jahrhundert

Die Prunkmöbel in Bayerns Schlössern halten so manche Überraschung parat. Sie verblüffen nicht nur durch vollendetes Kunsthandwerk und exquisite Materialien. Durch technisch ausgeklügelte Mechanismen lassen sich einige Möbel wie von Geisterhand öffnen – Spieltische verbergen ganze Spielesammlungen und Sekretäre ausgeklügelte Geheimfächer in ihrem Innern. Erkunden Sie mit unseren Filmchen und Animationen die Geheimnisse von Nähtischchen, Sammlungsschränken und anderen Möbeln. In loser Folge stellen wir Euch einige unserer schönsten und spannendsten Stücke vor.

Pelludat Reinigen Fortbildung (2)

„Alles Picobello“ – mit der Restauratorin auf zum Frühjahrsputz, Teil 2

In unserem letzten Beitrag der Serie „Frühjahrsputz“ berichtete unser Kastellan Alexander Just davon, wie er die Ansbacher Residenz für die Saison herausputzt. Das Knowhow dazu lernen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Schlössern bei den Kollegen aus dem Restaurierungszentrum der Bayerischen Schlösserverwaltung. Restauratorin Inga Pelludat bildete gemeinsam mit einigen Kollegen auch in diesem Winter unsere Kastellane zum Thema fort. Wir schauten ihr dabei über die Schulter. Bei der Schulung „Alles Picobello. Pflege und Handhabung von Kunst und Kulturgut“ gab es nicht nur das passende theoretische Rüstzeug. Auch in praktischen Übungen vertieften unsere Kastellane ihre Kenntnisse.