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Monument Men stehen restauriert an der Wand – die Fresken der Hofgartenarkaden

Rüstige Recken, würdige Weisheitslehrer und da und dort auch eine minnigliche Maid – wer im südwestlichen Abschnitt der Arkaden des Hofgartens promeniert, vielleicht auch nur Schatten oder Schutz vor einem plötzlichen Regenschauer sucht, sieht sich einer mehrere Dutzend Meter langen bayerischen Erfolgsgeschichte gegenüber!

„Über meinem Werke wölbt sich das Monument…“ – Der Nibelungengang in der Residenz

Dass 2013 Wagnerjahr ist, haben inzwischen auch all diejenigen zwischen Leipzig und München mitbekommen, die vielleicht nicht zu den unbedingten Fans des Bayreuther Musikgiganten mit seinen vielstündigen Götter- und Heldenopern zählen und den Ring lieber beim Juwelier als im Opernhaus bewundern.  

ResMü_miniatur Alexander

Großer Alexander – ganz klein: Ein einflussreiches Bildmotiv und seine Geschichte

Einen peinlichen, ja gefährlichen Moment stellt die buntfarbige und vielfigurige Bildszene in der Miniaturensammlung der Residenz dar: Im Schatten eines gewaltigen Zelts demütigt sich eine Gruppe verängstigter Frauen unterschiedlichen Alters auf Knien vor zwei jungen Militärs, die rechter Hand in voller Rüstung paradieren. Offensichtlich ist es eine Stunde der (männlichen) Sieger – wird die Stimmung umschlagen und sich gegen die wehrlosen Zivilistinnen und ihre wenigen, ältlichen Begleiter richten, die um Schonung flehen?

Postkarte Brunnenbuberl Stadtarchiv München

Brunnengruppe Satyrherme und Knabe – oder: das Brunnenbuberl

Anlässlich seines 150. Geburtstages möchten wir in den nächsten Monaten den Münchner Bildhauer Mathias Gasteiger (*24. Juni 1871; †7. Juli 1934) und einige seiner Werke vorstellen, von denen so manche die zeitgenössischen Gemüter erhitzten und heute trotzdem noch das Stadtbild bereichern. Die in dieser Serie vorgestellten Werke Gasteigers im öffentlichen Raum sind eine spannende Alternative zum Besuch seines Sommerdomizils am Ammersee, das derzeit aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 leider nicht besichtigt werden kann.

Gelbe Treppe - Blick nach Norden 1

Die „Gelbe Treppe“ der Residenz München – eine spannende Geschichte

Bayerns Schlösser sind nicht nur zu pflegen, sondern müssen auch regelmäßig saniert, gelegentlich sogar grundlegend um- und ausgebaut werden. Mit der Maßnahme an der Gelben Treppe in der Residenz München, die nach jahrelanger Arbeit im Juni 2021 fertiggestellt werden konnte, zeigen wir euch im folgenden Beitrag ein aufwändiges Beispiel.

Max Emanuel Reiterbildnis

„Zieh ein zu Deinen Toren…“ Münchner Festparade mit Hintergedanken: Kurfürst Max Emanuels Heimkehr aus dem Exil 1715

11. Juli 1715 – im Herzen des barocken München, in der heutigen Kaufinger und Neuhauser Straße, herrscht schon seit dem frühen Morgen Rummel: Zwischen Stadttor und Residenz reihen sich meterhohe Triumphbögen, geschmückte Monumente sowie beleuchtete Ehrenmale aus Holz, Gips und bemalter Leinwand. Gedränge, Jubel, Glockengeläute und wehende Fahnen, Knabenchor vor dem Jesuitenseminar, übertönt von Salut-Geböller – und vermutlich auch Sonnenschein: Bayerns Kurfürst Max Emanuel (1662-1726) hält mit seiner Gattin, der polnischen Prinzessin Therese Kunigunde, und ihren sechs gemeinsamen Kindern feierlichen Einzug in seine Haupt- und Residenzstadt. Zudem begeht er an diesem Tag auch noch seinen 53. Geburtstag!

Salon der Königin Königsbau Residenz münchen

Einfach märchenhaft: Romantisches Ritter-Epos im Salon der Königin

Wer heute den 1826/35 unter Ludwig I. (reg. 1825-1848) errichteten Königsbau der Residenz München durchstreift, dem fällt als erstes meist die komplette Bemalung der Wände auf, welche die aneinander angrenzenden Wohnungen Ludwigs I. und seiner Gemahlin Therese von den älteren Appartements unseres Schlosses unterscheidet. Nach einem zunächst unbestimmten, dann aber rasch immer weiter ausgeklügelten Bildprogramm wurden hier die Werke vorbildlicher antiker Dichter sowie zeitgenössischer deutscher Autoren dargestellt.