Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schlosspark Nymphenburg

Uwe Steger Blumen

Frühlingserwachen im Schlosspark Nymphenburg

So langsam sprießt, zwitschert und blüht es wieder – der Frühling kehrt im Schlosspark Nymphenburg ein. Und mit ihm auch die Gärtnerinnen und Gärtner der Schlossverwaltung, die sich jedes Jahr aufs Neue darum bemühen, den Besucherinnen und Besuchern des Parks ein möglichst farbenfrohes Blumenspektakel zu bieten. Wir haben Uwe Steger, Gartenbaumeister der Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg, und seine Kolleginnen und Kollegen im Park besucht und sie bei der aufwändigen Frühjahrsbepflanzung begleitet. Wie diese abläuft, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Badenburger See Nymphenburg

Der königlich-bayerische Hofgartenintendant Carl August Sckell über das „Tretbootfahren“ im frühen 19. Jahrhundert

Michaela Dietrich-Steyrer und André Wasgien // Carl August Sckell (1793-1840), Neffe von Friedrich Ludwig von Sckell, war ab 1823 – wie schon zuvor sein Onkel Friedrich Ludwig von Sckell – Intendant der königlichen Hofgärten in Nymphenburg. Aus seiner Hand stammen auch diverse Lithografien sowie eine der ersten umfassenden Beschreibungen der Gartenanlage von Schloss Nymphenburg.

Eingang Magdalenenklause

Tief verborgen: Die Magdalenenklause im Nymphenburger Schlosspark

Eigentlich ist es ganz einfach. Man geht durch den Haupteingang in den Nymphenburger Schlosspark, geradeaus am großen Parterre mit Fontaine vorbei und am Bassin des Mittelkanals rechts über die Brücke. Wendet man sich dann erneut nach rechts und geht immer geradeaus in den Landschaftspark hinein, sieht man bald die Umrisse eines Gebäudes zwischen den Bäumen hervorblitzen: Die Magdalenenklause. Doch obwohl der Weg zu ihr so einfach erscheint, musste ich so manches Mal meine Suche nach ihr abbrechen, sie erschien nahezu von den Bäumen verschluckt. Hat das letzte Hinweisschild nicht in diese Richtung gedeutet? Dann müsste ich doch schon längst da sein! Die Behausung eines Eremiten Tief verborgen ist sie, die Klause. Und das ist kein Zufall, denn sie wurde zwischen 1725 und 1728 von Joseph Effner als Behausung für einen Eremiten erbaut, weshalb sie in einem „verwilderten“ Teil des Parks steht. Dabei gleicht das Gebäude einer Ruine: Die Ziegelwände tragen zahlreiche Risse und der Putz scheint zu bröckeln. Doch ist die Magdalenenklause keinesfalls dem Verfall nahe, denn ihr Aussehen war bereits bei Ihrer Erbauung so …

Saturn_mit Kindern

Homeschooling im Olymp

Schlösser und Museen waren bis letzte Woche geschlossen und unsere Kinder Zuhause im sogenannten Homeschooling. Um dem Lagerkoller zu entkommen, nutzen wir als Familie immer wieder die geöffneten Parks zur Bewegung an der frischen Luft. Dieses Mal war ein Spaziergang durch den Nymphenburger Schlosspark dran, der unverhofft zu einer Lehrstunde in antiker Mythologie wurde.

Affenkabinett Badenburg

Löwen, Affen & Co. im Hause Wittelsbach – Die Nymphenburger Menagerie

Über Jahrhunderte hinweg war das Sammeln von Tieren und deren Haltung in Menagerien ein beliebter Zeitvertreib des Adels und zugleich Machtdemonstration. Exotische Tiere konnten nur über gute Handelsbeziehungen und mit enormem finanziellen Aufwand erworben und gehalten werden. In einer zweiteiligen Blogserie warfen wir zuerst einen Blick auf die Haltung von exotischen Tieren unter Herzog Wilhelm V. im 16. Jahrhundert. In diesem zweiten Teil widmen wir uns der Menagerie im Schlosspark Nymphenburg.